Phuket—
Das anhaltende Vorgehen der Polizei von Wichit gegen jugendliche Motorradgangs hat große Erfolge gebracht, darunter die Beschlagnahmung von selbstgebautem Sprengstoff und Schusswaffen.
Die Polizei von Wichit teilte dem Phuket Express mit, dass die erste Operation am Freitag, dem 4. April, stattgefunden habe. Kontrollpunkte und Patrouillen zielten auf Versammlungen Minderjähriger nach 10:00 Uhr ab. Die Beamten konzentrierten sich darauf, illegale Rennen zu unterbinden, die Einhaltung der Verkehrsregeln sicherzustellen und häufigen Beschwerden aus der Bevölkerung nachzugehen. Im Zuge der Operation wurden zehn Motorräder beschlagnahmt und 10 Personen unter 17 Jahren festgenommen. Eltern wurden zu rechtlichen Einweisungen vorgeladen, um das Kinderschutzgesetz von 18 durchzusetzen.
Später am selben Tag intensivierten sich die Ermittlungen, nachdem mögliche Verbindungen zwischen den festgenommenen Verdächtigen und gefährlichen Waffen aufgedeckt worden waren. Die Polizei führte daraufhin eine Reihe von Razzien in Wichit und Umgebung durch. Dabei wurden zwei Sprengsätze, eine selbstgebaute Schusswaffe, Munition und eine Machete beschlagnahmt, die in der Wohnung eines Gangmitglieds versteckt waren.

Die Jugendbande, bekannt als „Outlaw Gang“, besteht aus über 15 Mitgliedern im Alter zwischen 14 und 15 Jahren, die meisten davon Mittelschüler. Der Anführer der Gruppe, ein 17-Jähriger, der nur als „Tee“ identifiziert wurde, wurde festgenommen und später zu einer Wohnung in Koh Sirey, Rassada, gebracht, wo weitere Beweise sichergestellt wurden. Zu den Anklagepunkten gehört der illegale Besitz von Sprengstoff und Schusswaffen nach thailändischem Recht.
Die selbstgemachten Sprengsätze wurden mithilfe von Online-Tutorials hergestellt und bestanden aus Schießpulver und Steinen, die in Papier eingewickelt und mit schwarzem Klebeband umwickelt waren. Berichten zufolge waren die Sprengsätze für den Einsatz bei Bandenkonflikten vorgesehen und stellten eine tödliche Bedrohung für Rivalen und Umstehende dar.





