Phuket—
Im Zuge einer verdeckten Operation der Phuket Tourist Police nahm die Polizei einen 33-jährigen russischen Staatsbürger fest, weil er angeblich ohne Lizenz als Arzt praktiziert.
Die dritte Abteilung der Touristenpolizei teilte dem Phuket Express mit, dass die Verdächtige, die als Frau Viktoriia Freimark identifiziert wurde, angeblich dabei erwischt wurde, wie sie Kunden ohne entsprechende ärztliche Genehmigung Injektionsbehandlungen anbot. Die Beamten beschlagnahmten 3 Gegenstände, darunter Medikamente, Spritzen und medizinische Geräte.
Laut der dritten Abteilung der Touristenpolizei begannen die Ermittlungen, nachdem Leutnant Pithaya Thepmuang Beschwerden über eine ausländische Frau erhalten hatte, die online für medizinische Dienstleistungen geworben hatte. Sie soll über Social-Media-Plattformen für Injektionsbehandlungen gegen verschiedene Beschwerden, darunter auch Katermittel, geworben haben.
Verdeckte Ermittler kontaktierten den Verdächtigen per WhatsApp und vereinbarten einen Termin für den Eingriff. Am 12. Juni trafen sich zwei Agenten gegen 9:00 Uhr mit Freimark in einer Mietwohnung im Zentrum von Phuket. Nachdem er eine Behandlungsgebühr von 6,000 Baht ausgehandelt hatte, bereitete der Verdächtige medizinisches Material für eine Injektion vor.
Die Beamten gaben daraufhin ihre Identität bekannt und nahmen Freimark fest. Während der Vernehmung gab sie zu, den Service auf Bitte einer russischen Bekannten namens Marina angeboten zu haben, die den Kundenkontakt über eine Online-Seite ermöglichte.
Freimark bestätigte, dass sie keine approbierte Ärztin sei und weder die Erlaubnis besitze, in Thailand Medizin zu praktizieren noch Arzneimittel zu vertreiben. Sie gestand außerdem, vor ihrer Verhaftung zwei- oder dreimal ähnliche Eingriffe vorgenommen zu haben.
Die Polizei klagte sie wegen mehrerer Vergehen an, darunter der Ausübung der Ärztin ohne Lizenz, des Verkaufs von Arzneimitteln ohne Genehmigung und der unerlaubten Tätigkeit in Thailand. Sie wurde zusammen mit den beschlagnahmten medizinischen Vorräten in Gewahrsam genommen und der Staatsanwaltschaft zur Einleitung eines Gerichtsverfahrens übergeben.




