PRESSEMITTEILUNG:
Premierminister Paetongtarn Shinawatra hat seine Enttäuschung über die Veröffentlichung eines privaten Telefongesprächs mit einem kambodschanischen Politiker zum Ausdruck gebracht. Er bezeichnete es als Vertrauensbruch, der den diplomatischen Fortschritt in Grenzfragen gefährden könnte. Das Gespräch, das der Entspannung und der Anregung gemeinsamer Schritte zum Frieden dienen sollte, wurde ohne Genehmigung öffentlich gemacht. Daraufhin folgten unerwartete Forderungen kambodschanischer Seite, die die Situation eskalieren ließen.
Laut dem Premierminister sollte das Telefonat ein Missverständnis im Zusammenhang mit Äußerungen des Regionalkommandeurs der Zweiten Armee Thailands klären und als Zeichen des guten Willens die gleichzeitige Öffnung der Grenzkontrollpunkte vorschlagen. Der kambodschanische Staatschef lehnte den Vorschlag Berichten zufolge ab und stellte später in den sozialen Medien ein öffentliches Ultimatum, in dem er Thailand aufforderte, zuerst zu handeln, andernfalls müsse die Grenze vollständig geschlossen werden. Der thailändische Premierminister hielt das Ultimatum für unvereinbar mit dem Ton ihres privaten Austauschs.
Paetongtarn äußerte die Besorgnis, dass die Entscheidung des kambodschanischen Präsidenten, an die Öffentlichkeit zu gehen, möglicherweise durch innenpolitischen Druck motiviert war. Das Leck wirft die Frage auf, ob private diplomatische Kanäle unter solchen Bedingungen offen bleiben können. Die Premierministerin erklärte, ihre Kommunikation mit dem kambodschanischen Präsidenten sei aufrichtig gewesen und von der Verpflichtung zu Frieden, nationalen Interessen und konstruktivem Engagement geleitet.
Trotz des Bruchs bekräftigte die Premierministerin ihre Priorität, Thailands Souveränität zu schützen und unnötige Konflikte zu vermeiden. Sie sagte, alle zukünftigen Schritte würden, wie bereits in diesem Fall, in enger Abstimmung mit dem thailändischen Militär und den nationalen Sicherheitsbehörden erfolgen. Sie war sich der bevorstehenden Herausforderungen bewusst und betonte, dass ihre Regierung weiterhin an einer friedlichen Lösung der Grenzprobleme im Interesse des thailändischen Volkes arbeiten werde.
Das Vorstehende ist eine Pressemitteilung der PR-Abteilung der thailändischen Regierung.
Die Originalversion dieses Artikels finden Sie unter Die Pattaya-Nachrichten.




