SURAT THANI –
Ein Langheck-Ausflugsboot mit 18 Passagieren an Bord kenterte am Sonntagmorgen bei stürmischem Wetter im Ratchaprapha-Damm, einer beliebten Touristenattraktion im Süden Thailands. Alle Passagiere wurden gerettet, ein thailändischer Reiseleiter wurde jedoch später in einem örtlichen Krankenhaus für tot erklärt.
Die Polizei von Baan Tha Khun in Surat Thani teilte dem Phuket Express mit, dass sich der Vorfall gegen 11:00 Uhr in der Nähe eines Abschnitts des Stausees ereignet habe, der lokal als „Chong Khao“ bekannt ist und für sein tückisches Wetter und frühere Unfälle berüchtigt ist. Starke Regenfälle und heftige Böen dürften das Schiff zum Kentern gebracht haben.
Ersten Berichten zufolge befanden sich 16 ausländische Touristen – fünf aus Belgien und elf aus den Niederlanden – sowie ein thailändischer Reiseleiter und Bootsführer an Bord. Die Behörden bestätigten, dass zum Zeitpunkt des Unfalls alle an Bord Schwimmwesten trugen und Rettungskräfte alle Passagiere aus dem Wasser bergen konnten.
Die 44-jährige Reiseleiterin wurde jedoch bewusstlos aufgefunden und erlag später den Folgen einer Lungenkomplikation, die mit dem Ertrinken einherging. Die übrigen Touristen und der Bootskapitän blieben unverletzt.
Die örtliche Polizei des Bezirks Ban Ta Khun, Rettungskräfte und die Tourismuspolizei wurden umgehend zum Unfallort entsandt. Die Touristen wurden an Land gebracht, und medizinische Teams leisteten Erste Hilfe, bevor der verletzte Reiseleiter ins Krankenhaus von Ban Ta Khun gebracht wurde.
Als Reaktion auf die Tragödie ordnete der Gouverneur von Surat Thani, Thiruth Supwiboonphon, die Bezirks- und Tourismusbehörden an, die betroffenen Touristen zu unterstützen und zu versorgen. Er forderte außerdem das regionale Marinebüro auf, die Sicherheitsprotokolle für Ausflugsboote zu intensivieren und die Vorschriften zur Schwimmwestenpflicht strenger durchzusetzen. Bei schlechtem Wetter oder schlechter Sicht kann den in der Region verkehrenden Booten die Abfahrt verweigert werden. Die Unfallursache wird weiterhin untersucht.





