Phuket -
Um die Verkehrsbedingungen und die Infrastrukturanbindung zu verbessern, veranstaltete das thailändische Straßenbauamt kürzlich eine öffentliche Anhörung zum geplanten Bau des Highway 4025, der von Tha Ruea nach Cherng Thalay in Phuket führt. Das Treffen fand am Donnerstag (31. Juli) in Srisoonthorn statt und brachte Regierungsvertreter, Anwohner und Interessenvertreter zu einem offenen Dialog zusammen.
Ziel des Projekts ist die Modernisierung und der Neubau eines wichtigen 5.95 Kilometer langen Abschnitts zwischen Highway 402 und Highway 4030 – stark frequentierte Routen für Anwohner und Touristen, die Phukets beliebte Andamanenküste erreichen möchten. Angesichts des aktuellen Verkehrsaufkommens von durchschnittlich über 12,000 Fahrzeugen pro Tag sollen die geplanten Verbesserungen Staus reduzieren, die Sicherheit verbessern und für zukünftiges Wachstum sorgen.
Zu den wichtigsten Entwicklungen gehören:
- Eine vierspurige Straße mit erhöhtem Mittelstreifen von Kilometer 1+000 bis Kilometer 6+250
- Eine zweispurige Erweiterung von km 6+250 bis km 6+950 mit markierten Mittelstreifen
- Breitere Gehwege, verstärkte Straßenränder und Betonpflaster mit JPCP (Jointed Plain Concrete Pavement)
- Verbesserte Entwässerungssysteme und Straßenbeleuchtungsanlagen
Mit einem Budget von 420 Millionen THB und einer voraussichtlichen Bauzeit von 36 Monaten soll der Bau im Dezember 2025 beginnen. Bemerkenswert ist, dass das Projekt ohne Landenteignung durchgeführt wird, da die gesamte Entwicklung innerhalb des bestehenden Straßenkorridors erfolgen wird.
Während der Sitzung präsentierten Vertreter der Straßenbaubehörde detaillierte Pläne und beantworteten Fragen der Teilnehmer. Sie sprachen sich für Transparenz und Inklusivität bei der Entscheidungsfindung aus. Lokale Beamte und Anwohner äußerten Bedenken hinsichtlich unfallgefährdeter Zonen – insbesondere in der Nähe der Baan Manik Schule, des Thepwannaram-Tempels und steiler Kurven – sowie der Notwendigkeit der Einrichtung eines Mittelstreifens in Hochrisikogebieten.

Weitere Vorschläge konzentrierten sich auf die Optimierung der Straßenbeleuchtung, insbesondere auf die Installation von Leuchten auf Mittelstreifen statt an Straßenlaternen, um Stromausfälle während der Straßenwartung zu vermeiden. Die Teilnehmer drängten außerdem auf ein regelmäßiges Zurückschneiden der Vegetation auf Mittelstreifen, um die Sicht für Autofahrer zu erhalten.
Ein weiteres Problem, das besonders im Bereich der Yoke Motor Company im Fokus stand, waren anhaltende Überschwemmungen. Zwar wurden provisorische Lösungen eingeführt, doch die Gemeindevertreter forderten robustere und langfristigere Entwässerungslösungen.
Diese Anhörung zeigte die Bedeutung einer partizipativen Infrastrukturplanung.





