Phuket -
Vor der Küste der Insel Racha Yai fand eine Rettungsaktion statt, nachdem ein Fischerboot von starken Wellen erfasst wurde und sank, sodass die Besatzungsmitglieder auf offenem Wasser strandeten.
Die Königlich Thailändische Marine teilte dem Phuket Express mit, dass das Maritime Enforcement Command Center Region 2 (Thai-MECC 50) der Königlich Thailändischen Marine am Dienstag (12. August) gegen 3:3 Uhr einen Notfallalarm über die Hotline 1465 und das Phuket Port-In Port-Out (PIPO)-Zentrum erhalten habe.
Der Notruf kam vom Besitzer des W. Chokmana 1, ein Fischerboot, das beim Versuch, an Land zurückzukehren, von großen Wellen überwältigt wurde. Das Schiff sank etwa 25 Seemeilen südwestlich des Piers des Third Naval Area Command.
Eine groß angelegte Such- und Rettungsaktion wurde eingeleitet. Trotz schwieriger Seebedingungen und starkem Wind fanden die Retter acht Besatzungsmitglieder, die im Wasser trieben und sich an Treibstofffässern festklammerten, um sich über Wasser zu halten. Ein vorbeifahrendes Fischerboot entdeckte die Überlebenden, brachte sie in Sicherheit und übergab sie an Marinepersonal, das sie zurück an Land brachte. Das achte Besatzungsmitglied soll in den letzten Augenblicken des Schiffs an Bord geblieben sein und wurde Berichten zufolge bereits zuvor gerettet.

Um 8:30 Uhr traf Vizeadmiral Suwat am Pier des Third Naval Area Command in Cape Panwa ein, um die geretteten Fischer persönlich zu treffen und ihnen Mut zuzusprechen. Er dankte allen beteiligten Behörden für ihr schnelles und koordiniertes Eingreifen, das dafür sorgte, dass niemand sein Leben verlor.

Die Überlebenden schilderten gegenüber dem Phuket Express ihr erschütterndes Erlebnis und schilderten, wie das Boot heftig von den Wellen getroffen wurde und schnell sank. Sie mussten über drei Stunden in den stürmischen Gewässern ausharren, bevor Hilfe eintraf. „Wir haben unglaubliches Glück, noch am Leben zu sein“, sagte ein Besatzungsmitglied.







