Phuket -
Die thailändische Einwanderungsbehörde hat einen 27-jährigen russischen Staatsbürger festgenommen, der mutmaßlich Anführer eines internationalen Waffenschmugglerrings ist. Der Verdächtige wurde in Phuket festgenommen, nachdem er in Bangkok vor einer Anklage wegen illegalen Waffenbesitzes geflohen war.
Die Einwanderungsbehörde von Phuket teilte dem Phuket Express mit, dass die Festnahme am 13. August von der Einwanderungspolizei von Phuket durchgeführt wurde, nachdem am 31. Juli ein Haftbefehl des Strafgerichts Phra Khanong in Bangkok gegen die Festnahme erlassen worden war.
Der Verdächtige war zuvor wegen illegalen Waffenbesitzes festgenommen worden, konnte jedoch während der Ermittlungen fliehen. Informationen der Strafverfolgungsbehörden deuteten darauf hin, dass er in Phuket Zuflucht gesucht hatte.
Die Behörden schmiedeten einen Plan, um den Verdächtigen dazu zu bringen, sich bei der Einwanderungsbehörde zu melden. Bei seiner Ankunft legten die Beamten den Haftbefehl vor und nahmen ihn ohne Zwischenfälle fest.
Bei der ersten Befragung bestritt der Verdächtige alle Vorwürfe. Dennoch wurde er den Ermittlern zur weiteren gerichtlichen Verfolgung übergeben. Die thailändischen Behörden arbeiten zudem mit der russischen Botschaft zusammen, um die diplomatischen Aspekte des Falls zu regeln.





