Phuket -
Lokale Beamte in Phuket haben eine gezielte Inspektion der nicht genehmigten Bodenausgrabungen auf dem Kamala Hill eingeleitet, nachdem in den sozialen Medien öffentliche Beschwerden kursierten.
Der Bezirksvorsteher von Kathu, Akkarapol Sutthirak Jitsupap, erklärte gegenüber dem Phuket Express, dass sie deutliche Anzeichen für kürzliche Grabungsarbeiten entdeckt hätten, obwohl weder Arbeiter noch Maschinen vor Ort seien.
Die Ausgrabungen verstoßen offenbar gegen eine Anordnung der Verwaltungsorganisation des Unterbezirks Kamala (SAO), die den Grundbesitzer angewiesen hatte, alle Arbeiten ab dem 7. August einzustellen. Die Anweisung war Teil der laufenden Bemühungen, Umweltschäden zu verhindern und die Einhaltung der Landnutzungsvorschriften in dem sensiblen Hanggebiet sicherzustellen.

Als Reaktion auf den Verstoß forderte der Distrikt Kathu die Kamala SAO auf, eine formelle Beschwerde bei der Polizeiwache Kamala einzureichen. Der mutmaßliche Verstoß fällt unter die Nichtbefolgung einer behördlichen Anordnung – ein Vorwurf, der mit einer Höchststrafe von einem Jahr Gefängnis, einer Geldstrafe von bis zu 50,000 Baht oder beidem geahndet werden kann.
Beamte der Kamala SAO bestätigten, dass der Grundbesitzer zuvor mit einer Geldstrafe von 10,000 Baht belegt worden war und aufgefordert wurde, eine ordnungsgemäße Ausgrabungsgenehmigung einzureichen. Bislang wurde jedoch kein Rechtsantrag gestellt.
Die Behörden kündigten an, das Gelände weiterhin zu überwachen und rechtliche Schritte einzuleiten, um weitere Verstöße zu verhindern. Der Fall unterstreicht die wachsende Besorgnis über die unregulierte Landbebauung in den Hanglagen Phukets, wo weiterhin hohe Umweltrisiken und Sicherheitsrisiken bestehen.





