Phuket -
Eine Drogenrazzia mit hohem Risiko in Phuket endete in einer Tragödie, als ein Drogenfahnder tödlich erschossen und ein Verdächtiger während einer gewaltsamen Auseinandersetzung in einem örtlichen Apartmentkomplex getötet wurde.
Die Polizei von Wichit teilte dem Phuket Express mit, dass die Polizei am Montag (3. September) gegen 30:8 Uhr auf Berichte über Schüsse in einer Wohnung in der Soi Yai Chan 34/19 reagiert habe.

Bei ihrer Ankunft stellten die Ermittler fest, dass ein Mitglied der Drogenbekämpfungseinheit der Provinz, Polizeileutnant Prajak Taharnthai, eine Schusswunde in der Brust erlitten hatte. Er wurde in kritischem Zustand ins Vachira Phuket Hospital eingeliefert, wo er später für tot erklärt wurde.
Der Vorfall ereignete sich im Rahmen einer geplanten Operation gegen einen Drogenring. Zuvor hatten Beamte einen Verdächtigen festgenommen und Informationen erlangt, die zu einer verdeckten Operation führten. Verdeckte Ermittler arrangierten erfolgreich einen Drogenkauf, der zur Festnahme einer weiteren Person im Erdgeschoss desselben Wohnhauses führte. Bei der Festnahme beschlagnahmten die Behörden zwei Beutel Methamphetamin.

Die Situation eskalierte, als die Beamten im dritten Stock weitere Verdächtige festnahmen. In der Wohnung befanden sich ein mutmaßlich in Drogenhandel verwickeltes Ehepaar sowie zwei männliche und eine weibliche Komplizen. Als die Polizei den Raum betrat, flüchtete einer der Männer ins Badezimmer und weigerte sich, sich zu ergeben. Als die Beamten versuchten, zu verhandeln, schoss der Verdächtige durch die Tür und traf Leutnant Prajak.
Als Reaktion darauf erwiderte die Polizei das Feuer und tötete den Schützen im Badezimmer.

Bei einer späteren Durchsuchung der Wohnung wurden zwei Schusswaffen und etwa 500 Methamphetamintabletten gefunden. Die übrigen Personen wurden zur Vernehmung im Hauptquartier der Provinzpolizei Phuket festgenommen.
Hochrangige Beamte waren vor Ort, um die Ermittlungen zu überwachen. Forensische Teams und Staatsanwälte haben eine umfassende Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.

Die Originalversion dieses Artikels erschien auf unserer Schwester-Website The Phuket Express, die unserer Muttergesellschaft TPN Media gehört.




