Phuket -
Einwanderungsbeamte in Phuket haben einen 38-jährigen Inder festgenommen, weil er sein Visum um 107 Tage überzogen hatte. Dies geschah nach einem Hinweis besorgter Anwohner.
Beamte der Einwanderungsbehörde teilten dem Phuket Express mit, die Festnahme habe in einem Luxusapartment im Unterbezirk Kathu stattgefunden. Dort habe man den Verdächtigen – später nur als Herr Tanuj identifiziert – im Aufenthaltsbereich angetroffen. Beamte der Einwanderungsbehörde von Phuket näherten sich dem Mann und verlangten die Einsicht in seine Reisedokumente. Bei der Überprüfung stellten sie fest, dass seine Aufenthaltserlaubnis in Thailand vor über drei Monaten abgelaufen war und weder eine Verlängerung noch eine Ausreise vorlagen.
Herr Tanuj gab zu, sich länger als erlaubt im Land aufgehalten zu haben. Die Behörden warfen ihm vor, gegen die Einwanderungsgesetze verstoßen zu haben. Er sei „ein Ausländer, der ohne gültige Erlaubnis in das Königreich eingereist ist und sich dort aufgehalten hat“.
Er wurde in Gewahrsam genommen und zur gerichtlichen Verhandlung auf die Polizeiwache Kamala gebracht. Die Einwanderungsbehörde bestätigte, dass Herr Tanuj abgeschoben und auf eine schwarze Liste gesetzt wird, die eine Wiedereinreise nach Thailand unmöglich macht.




