Phang Nga –
Einwohner protestieren gegen den US-Antrag auf Errichtung eines Militärstützpunkts
Am 8. Oktober 2025 berichteten Reporter, dass sich eine Gruppe von Einwohnern von Phang Nga vor dem Provinzhaus im Regierungsgebäude versammelt hatte, um ihren Widerstand gegen die Forderung der USA auszudrücken, das Gebiet als Militärstützpunkt zu nutzen. Angeführt wurde der Marsch von Dusit Buathong, Vertreter der Phang Nga Civil Society for Happiness Association, und Siriphong Konsap, stellvertretender Leiter der Pak Kor Subdistrict Administrative Organization. Die Gruppe hielt handgeschriebene Schilder in Thai und Englisch hoch und erklärte damit ihre entschiedene Ablehnung der US-Militärnutzung des Marinestützpunkts Phang Nga.

Die Petition wurde offiziell von Herrn Buncha Thanuin, dem stellvertretenden Gouverneur von Phang Nga, zusammen mit Beamten des Phang Nga Damrongtham Center (dem Beschwerde- und Vermittlungsbüro der Provinz) entgegengenommen.
Herr Dusit Buathong erklärte, Einwohner der Provinz Phang Nga hätten von Berichten erfahren, wonach die USA – eine globale Supermacht – ein Gebiet in Thap Lamu in der Provinz Phang Nga für militärische Zwecke nutzen und möglicherweise einen Stützpunkt errichten wolle. Diese Nachricht löste bei Teilen der lokalen Bevölkerung Besorgnis über mögliche Auswirkungen auf ihre Lebensweise, Umwelt, Gesellschaft, Wirtschaft und nationale Sicherheit aus.

Er betonte, dass Phang Nga eine der wichtigsten Tourismusprovinzen Thailands sei und die Errichtung eines Militärstützpunkts den Tourismus schädigen und die Lebensgrundlage der Einheimischen zerstören könnte. Er merkte an, dass solche Vereinbarungen in anderen Ländern mit ausländischen Militärstützpunkten nicht unbedingt zu einer Verbesserung der Wirtschaft geführt hätten; vielmehr seien diese Gebiete oft Ziel internationaler Konflikte geworden. Die thailändische Regierung hat sich in dieser Angelegenheit bislang nicht klar positioniert.
Obwohl dieser Vorfall noch nicht eingetreten ist, sind sich die Menschen in Phang Nga der möglichen Folgen bewusst, wenn das Gebiet tatsächlich für ausländische Militärzwecke genutzt wird. Daher möchten sie ihre Meinung und Haltung gegen eine solche Nutzung lokalen Landes durch ausländische Mächte zum Ausdruck bringen. In ihrem Brief an den Provinzgouverneur fordert die Gruppe, dass der Wunsch der lokalen Bevölkerung nach Frieden, Stabilität und dem Schutz nationaler Interessen respektiert wird, falls künftig – von welcher Supermacht auch immer – Vorschläge zur militärischen Nutzung des Phang Nga-Gebiets gemacht werden.





