SURAT THANI —
Die Touristenpolizei auf Koh Pha-ngan hat in Abstimmung mit Beamten der Einwanderungsbehörde einen italienischen Staatsbürger festgenommen, der illegal ein Holzschnitzgeschäft für ausländische Kunden betrieb und damit gegen thailändisches Arbeitsrecht verstieß.
Die Festnahme erfolgte am 10. November, als Beamte eine Wohnung in Moo 6 im Unterbezirk Koh Pha-ngan durchsuchten. Dort betrieb der 36-jährige Herr Carlo eine provisorische Werkstatt. Die Behörden entdeckten zwölf Holzbearbeitungswerkzeuge und zwei ausländische Besucher, die den Handwerksarbeiten vor Ort zusahen.
Herr Carlo gab zu, als Holzschnitzer und Schreiner zu arbeiten, und erklärte, er habe aufgrund seiner handwerklichen Fähigkeiten Aufträge von ausländischen Kunden angenommen. Am Tag seiner Verhaftung war er beauftragt worden, einen geschnitzten Bilderrahmen aus Holz mit einem dazugehörigen Gemälde für 3,000 Baht anzufertigen.
Die Polizei erhob Anklage gegen Herrn Carlo wegen zweier Delikte: Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis und Ausübung eines Berufs, der thailändischen Staatsangehörigen vorbehalten ist. Er wurde in Gewahrsam genommen und zur weiteren Bearbeitung auf die Polizeistation Koh Pha-ngan gebracht.
Polizeioberstleutnant Winij Boonchit, Leiter der Touristenpolizei-Unterabteilung 5, erklärte, dass die Operation im Einklang mit nationalen Richtlinien stehe, um gegen rechtswidriges Verhalten von Ausländern vorzugehen, insbesondere solcher, deren Handlungen die Lebensgrundlagen der Einheimischen stören oder eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen könnten.
„Die thailändische Polizei setzt sich für eine strikte und faire Gesetzesdurchsetzung ein“, sagte Boonchit. „Unser Ziel ist es, die Integrität der lokalen Berufe zu schützen und ein sicheres und respektvolles Umfeld für Einheimische und Touristen zu gewährleisten – insbesondere während der Hochsaison.“
Thailand führt eine Liste von Berufen, die ausschließlich thailändischen Staatsbürgern vorbehalten sind, darunter traditionelle Handwerkskünste wie die Holzschnitzerei. Die Behörden haben die Kontrollen in touristischen Hotspots verstärkt, um unerlaubte Beschäftigung zu verhindern und die lokale Wirtschaft zu erhalten.




