Hat Yai, Song Khla –
Das Gebiet um den Kim-Yong-Markt in Hat Yai offenbart nach dem Rückgang des Hochwassers nun massive Schäden. Zerstörte Ladenfronten, Trümmer und Haufen verdorbener Waren säumen die Straßen. Anwohner und Geschäftsleute verbrachten den Freitag (28. November) damit, beschädigte Waren zu beseitigen und dringend um Hilfe zu bitten. Sie benötigen Wasser zum Reinigen und eine wiederhergestellte Stromversorgung. Die Stromversorgung ist in dem Gebiet weiterhin unterbrochen, nachdem die Systeme fast sechs Meter hoch überflutet waren, was die Aufräumarbeiten behindert.

Auch die öffentliche Gesundheit ist gefährdet, da die während der Überschwemmung angespülten Abfälle nun starke Gerüche verbreiten. Dicker Schlamm, Müll und Geröll bedecken weiterhin die umliegenden Straßen, erschweren das Reisen und behindern die Aufräumarbeiten. Geschäftsleute warnen, dass die anhaltende Schließung des Kim-Yong-Marktes – eines der wichtigsten Handelszentren von Hat Yai – die Wirtschaftstätigkeit beeinträchtigt hat, und fordern die Behörden dringend auf, die Reparaturen an den Versorgungsleitungen und die Müllbeseitigung zu beschleunigen.

Der stellvertretende Gouverneur Sangkom Koetkor erklärte, alle 16 Distrikte in Songkhla seien betroffen, wobei Hat Yai am schwersten getroffen wurde. Die Regenfälle hätten nachgelassen, und der Tropensturm Kaito werde die Provinz voraussichtlich nicht erreichen, sodass der Wasserstand stetig sinken werde. Regierungsvertreter trafen sich, um die Hilfsmaßnahmen zu überprüfen, darunter Hilfen für vertriebene Familien sowie Unterstützung für beschädigtes Eigentum und die Sicherung der Lebensgrundlagen.

Sangkom nahm später an einer Sitzung im Katastrophenschutz-Einsatzzentrum unter dem Vorsitz des Generalstabschefs teil. Dort erörterten die Behörden zusätzliche Entschädigungen für Todesopfer im Zusammenhang mit der Katastrophe. Einsatzteams der Versorgungsunternehmen wurden angewiesen, die betroffenen Gebiete zu inspizieren und die Versorgung, wo sicher, wiederherzustellen. Die Provinz bereitet außerdem regelmäßige Updates für die einzelnen Stadtteile vor, um die Bewohner darüber zu informieren, wann sie in ihre Häuser zurückkehren können. Die Behörden baten die Bevölkerung zudem, die Rettungswege von geparkten Fahrzeugen freizuhalten.

Zu den dringendsten Bedarfsartikeln zählen Windeln, Säuglingsnahrung, Damenbinden und grundlegende Reinigungsmittel, da viele Geschäfte weiterhin geschlossen sind. Der stellvertretende Gouverneur erklärte, die Behörden arbeiteten seit Beginn der Krise und koordinierten ihre Hilfsmaßnahmen weiterhin über das Lagezentrum am 42. Militärkreis. Er appellierte an die Bevölkerung, die offiziellen Anweisungen zu befolgen, damit die Einsatzkräfte ungehindert arbeiten können.

Die Originalversion dieses Artikels finden Sie unter Die Pattaya-Nachrichten.




