Einhundertvierzig Tote bei Überschwemmungen in Hat Yai bestätigt, bestätigen thailändische Regierungsbeamte

Songkhla, Thailand –

Das thailändische Gesundheitsministerium hat bestätigt, dass 140 Menschen bei den verheerenden Überschwemmungen in Songkhla ums Leben gekommen sind. Gerichtsmediziner haben bisher die Identität von 104 Opfern festgestellt. 36 Fälle werden noch untersucht, 23 Leichen wurden bereits an die Familien übergeben.

Unsere bisherige Geschichte:

Die Behörden der Provinz Songkhla haben bestätigt, dass die Zahl der Todesopfer durch die jüngsten Überschwemmungen bis zum 28. November auf 117 gestiegen ist.

Der stellvertretende Staatssekretär Dr. Ekachai Piansriwatchara berichtete, dass 65 Todesfälle in Krankenhäusern und 75 außerhalb medizinischer Einrichtungen zu verzeichnen sind. Das Songklanagarind-Krankenhaus dient als zentrale Anlaufstelle für gerichtsmedizinische Untersuchungen; dort befinden sich derzeit 117 Leichen.

Seit dem 25. November hat das Ministerium 104 mobile medizinische Einheiten, sogenannte medizinische Notfallteams (MERT), in die von Überschwemmungen betroffenen Gebiete entsandt. Diese Teams haben mehr als 11,000 Einwohner versorgt, darunter bettlägerige ältere Patienten und Menschen in abgelegenen Gemeinden. In der vergangenen Woche wurden 259 Patienten auf dem Landweg und 213 auf dem Luftweg zur dringenden Behandlung transportiert.

Darüber hinaus erreichten 124 Fußpatrouillenteams aus Ärzten, Pflegekräften und freiwilligen Gesundheitshelfern 78 Gemeinden, deckten 75 % der betroffenen Gebiete ab und versorgten über 10,000 Menschen. Teams für psychische Gesundheit (MCATT) untersuchten außerdem 3,800 Einwohner, wobei 216 von ihnen unter schwerem Stress litten und acht suizidgefährdet waren. Für diejenigen in akuten Notlagen wurden umgehend Beratungsgespräche und Krankenhauseinweisungen organisiert.

Die Behörden riefen die Bevölkerung zur Wachsamkeit gegenüber Krankheiten nach den Überschwemmungen auf, insbesondere gegenüber Leptospirose, die sich durch verunreinigtes Wasser und kontaminierten Boden verbreitet. Zu den Symptomen gehören hohes Fieber, starke Kopfschmerzen und heftige Wadenschmerzen. Das Ministerium riet allen, die diese Symptome verspüren, sich umgehend in Feldlazaretten oder bei mobilen Gesundheitsteams ärztlich untersuchen zu lassen.

Der stellvertretende Staatssekretär Dr. Sakda Alphach bestätigte, dass das Hat-Yai-Krankenhaus schrittweise wieder in Betrieb genommen wurde. Die Notaufnahmen werden diese Woche wiedereröffnet, und die spezialisierten und intensivmedizinischen Leistungen sollen in den kommenden Tagen ausgeweitet werden.

Der Schaden am Krankenhaus wird auf 1 Milliarde Baht geschätzt. Seine Königliche Hoheit, der König, hat gnädigerweise 100 Millionen Baht für dringende Reparaturen bewilligt, darunter für Wasser-, Strom- und Abwasseranlagen sowie medizinische Geräte.

Die Behörden räumten Verzögerungen bei der Überführung der Leichen an die Angehörigen ein, da die Identität, die Todesursache und die persönlichen Daten forensisch überprüft werden mussten. Anfänglich konnten die forensischen Teams die überfluteten Gebiete nicht betreten, was den Prozess verlangsamte. Das Ministerium hat inzwischen forensische Spezialisten, Polizeibeamte und freiwillige Helfer der Justiz entsandt, um die Identifizierung zu beschleunigen.

Dr. Sakda betonte, wie wichtig es sei, „Fakten und nicht Überzeugungen oder Gefühle“ zu vermitteln, und merkte an, dass genaue forensische Arbeit sowohl für den Abschluss des Familienfalls als auch für die offiziellen Akten von entscheidender Bedeutung sei.

Während sich die Gemeinden erholen und die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren, bekräftigte das Ministerium sein Engagement für eine umfassende Gesundheitsversorgung, von der Notfallversorgung bis hin zu psychologischen Betreuungsangeboten. Die Behörden überwachen weiterhin die Krankheitsrisiken und geben Hinweise zur Haushaltshygiene und zum persönlichen Schutz.

Die Originalversion dieses Artikels finden Sie unter Die Pattaya-Nachrichten.

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Adam Judd
Herr Adam Judd ist seit Dezember 2017 der Content-Chef von TPN Media in englischer Sprache. Er stammt ursprünglich aus Washington DC, Amerika. Er hat einen Hintergrund in HR und Operations und schreibt seit einem Jahrzehnt über Nachrichten und Thailand. Er lebt seit etwa zehn Jahren als Vollzeitbewohner in Pattaya, ist vor Ort bekannt und besucht das Land seit über 15 Jahren als regelmäßiger Besucher. Seine vollständigen Kontaktdaten, einschließlich der Bürokontaktinformationen, finden Sie auf unserer Kontaktseite unten. Geschichten senden Sie bitte per E-Mail [E-Mail geschützt] Über uns: https://thephuketexpress.com/about-us/ Kontaktieren Sie uns: https://thephuketexpress.com/contact-us/