Hat Yai –
Das Gesundheitsministerium hat bestätigt, dass die Zahl der Todesopfer der verheerenden Überschwemmungen in Hat Yai auf 145 gestiegen ist. Die forensischen Teams setzen die schwierige Identifizierung der Opfer fort. Bis zum 3. Dezember um 4:00 Uhr wurden 29 Leichen an Angehörige übergeben, während 116 weitere im Songklanagarind-Krankenhaus untersucht werden.
Aufschlüsselung der Todesfälle
- Todesfälle in Krankenhäusern
- Hat Yai Krankenhaus: 54
- Songklanagarind-Krankenhaus: 11
- Todesfälle außerhalb von Krankenhäusern
- Zuständigkeitsbereich des Hat Yai Krankenhauses: 1
- Zuständigkeitsbereich des Songklanagarind-Krankenhauses: 79
Der Staatssekretär für öffentliche Gesundheit, Dr. Somruk Jungsaman, erklärte, dass die Todesfälle in Krankenhäusern zwischen dem 22. und 27. November aufgetreten seien, vorwiegend bei Patienten, die sich bereits in Behandlung befanden. Opfer, die außerhalb von Krankenhäusern gefunden wurden, werden von Gerichtsmedizinern der Prince of Songkla University und des Zentralinstituts für Rechtsmedizin obduziert.
„In den meisten Fällen deutet alles auf Ertrinken als primäre Todesursache hin“, sagte Dr. Somruk. „In einigen Fällen sind jedoch detaillierte Autopsien zur Bestätigung erforderlich, da nicht bei allen Opfern Wasser in der Lunge nachgewiesen werden kann. Eine genaue Feststellung ist sowohl für die Krankenakten als auch für Entschädigungsverfahren unerlässlich.“
Die Regierung hat eine Entschädigung von 2 Millionen Baht pro Opfer zugesagt. Voraussetzung für die Auszahlung ist jedoch die offizielle gerichtsmedizinische Bestätigung der Todesursache. Dies gilt auch für Fälle, in denen Personen während der Überschwemmungen zu Hause, aber nicht ertrunken sind. Solche Fälle müssen sorgfältig dokumentiert werden, um eine faire Bearbeitung der Versicherungs- und Hilfsansprüche zu gewährleisten.
Dr. Somruk betonte, dass die aktuellen Zahlen lediglich Daten des Hat Yai Krankenhauses und des Songklanagarind Krankenhauses widerspiegeln. Die Krankenhäuser der umliegenden Gemeinden sammeln noch Berichte, die die offizielle Zahl noch korrigieren könnten.
„Alle Autopsiebefunde werden dem Katastrophenschutz-Einsatzzentrum zur Überprüfung vorgelegt“, erklärte er. „Ob die tatsächliche Zahl der Todesopfer höher ist, kann ich nicht bestätigen. Angehörige werden gebeten, Informationen einzureichen, doch ohne gerichtsmedizinische Untersuchung besteht kein Anspruch auf Entschädigung.“
Die Originalversion dieses Artikels finden Sie unter Die Pattaya-Nachrichten.




