Bangkok, 24. Dezember 2025 – Kambodscha hat inmitten der anhaltenden Grenzkonflikte formell seine Bereitschaft erklärt, mit Thailand über einen Waffenstillstand zu verhandeln. Das Verteidigungsministerium des Landes sandte dazu am 22. Dezember ein offizielles Schreiben an seine thailändischen Kollegen.
Dieser Schritt ebnet den Weg für Gespräche auf Sekretärsebene im Rahmen des bilateralen Allgemeinen Grenzausschusses (GBC), die vom 24. bis 27. Dezember in der thailändischen Provinz Chanthaburi stattfinden sollen. Thailändische Quellen deuten darauf hin, dass ein erfolgreiches Ergebnis zu einer gemeinsamen Vereinbarung zwischen den Verteidigungsministern beider Länder am 27. Dezember führen könnte.
Thailand hat betont, dass Kambodscha seine Aufrichtigkeit durch konkrete Maßnahmen unter Beweis stellen müsse, darunter die vorherige Erklärung eines Waffenstillstands, die Einstellung der Kampfhandlungen und die Zusammenarbeit bei der Minenräumung.

Diese Entwicklung folgt auf ein Sondertreffen der ASEAN-Außenminister und erfolgt vor dem Hintergrund erneuter Kämpfe seit Anfang Dezember, die Dutzende von Menschenleben gefordert und Hunderttausende auf beiden Seiten vertrieben haben und damit einen zuvor geschlossenen Waffenstillstand zunichtemachten.
Berichte aus thailändischen Medien zeugen von vorsichtigem Optimismus, wobei Militärvertreter die Notwendigkeit einer überprüfbaren Umsetzung für einen dauerhaften Frieden betonen.

Die Originalversion dieses Artikels finden Sie unter Die Pattaya-Nachrichten.




