Phuket -
Die Polizei hat einen 33-jährigen russischen Staatsbürger festgenommen, der illegal als Reiseleiter an einem Pier in Phuket arbeitete. Dies zeigt die anhaltenden Bemühungen, Thailands Tourismusbranche vor nicht autorisierten ausländischen Arbeitskräften zu schützen.
Das Zentrale Ermittlungsbüro (CIB) teilte dem Phuket Express am Mittwoch (7. Januar) mit, dass der Verdächtige, der nur als Herr Lapa identifiziert wurde, von Beamten des CIB der Wasserschutzpolizei festgenommen wurde, als er sich darauf vorbereitete, eine Touristengruppe zu einem Bootsausflug in die Andamanensee zu führen. Die Behörden bestätigten, dass er keine gültige Arbeitserlaubnis besaß und ohne Genehmigung als Reiseführer tätig war.
Die Tätigkeit als Reiseleiter ist nach thailändischem Arbeitsrecht ausschließlich thailändischen Staatsangehörigen vorbehalten. Offizielle Stellen betonten, dass die Zulassung von Ausländern in diesem Bereich sowohl die Beschäftigungschancen für thailändische Bürger als auch die im Tourismussektor geltenden Sicherheitsstandards untergräbt.

Nach seiner Festnahme wurde Herr Lapa der Polizeistation Phuket City zur weiteren Bearbeitung übergeben. Ihm werden Verstöße gegen Vorschriften zur Beschäftigung ohne Arbeitserlaubnis und zur Behebung bestimmter Berufsverbote für thailändische Arbeitnehmer vorgeworfen.
Die Polizei erklärte, die Operation sei Teil eines umfassenderen Vorgehens gegen „illegale Reiseführer“, die Thailands Tourismusbranche ausbeuten. Da Phuket zu den beliebtesten Reisezielen des Landes zählt, verstärken die Behörden die Kontrollen, um sicherzustellen, dass Besucher nur von lizenzierten Fachkräften betreut werden.





