Nakhon Ratchasima/Korat –
In der nordöstlichen Provinz Nakhon Ratchasima in Thailand ereignete sich am Mittwochmorgen (14. Januar) ein tragischer Unfall, als ein Baukran auf einen Personenzug stürzte. Dabei kamen mindestens 22 Menschen ums Leben und mindestens 64 weitere wurden verletzt.
Der schwere Unfall ereignete sich gegen 9:05 Uhr im Bezirk Si Khio, nahe Ban Thanon Kot. Ein Kran, der zu einem laufenden Hochgeschwindigkeitsbahnprojekt gehörte, stürzte auf die Gleise, als sich gerade ein Personenzug von Bangkok nach Ubon Ratchathani mit hoher Geschwindigkeit näherte. Der Zug kollidierte mit dem Kran, wodurch mehrere Waggons entgleisten und in Flammen aufgingen.

Rettungsteams mehrerer Einheiten, darunter Hook 31 Nakhon Ratchasima, Phromtham Si Khio, Sawang Wicha Pak Chong und Sung Noen Rescue, eilten zum Unfallort. Mithilfe von hydraulischen Rettungsgeräten befreiten sie die eingeklemmten Passagiere aus dem Wrack. Die Verletzten wurden zur Notfallbehandlung in die Krankenhäuser Si Khio, Sung Noen und Maharaj Nakhon Ratchasima gebracht.
Die Behörden bestätigten, dass 22 Fahrgäste noch am Unglücksort ums Leben kamen, während über 60 weitere Verletzungen unterschiedlichen Ausmaßes erlitten. Mehrere Opfer waren in den völlig zerstörten Waggons eingeklemmt, bevor sie gerettet werden konnten. Schätzungsweise befanden sich insgesamt 190 Personen im Zug.

Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Kran ein Teilstück der Hochgeschwindigkeitsstrecke anhob, als er auf die Gleise stürzte. Der Personenzug konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte gegen den Kran. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der Kran weiter ein, begrub den Zug unter sich und löste die Entgleisung aus.
Die Behörden setzen ihre Untersuchung fort, um festzustellen, ob Fahrlässigkeit, Geräteausfall oder Verfahrensfehler zu dem Einsturz beigetragen haben.

Das ist eine sich entwickelnde Geschichte.
Die Originalversion dieses Artikels finden Sie unter Die Pattaya-Nachrichten.




