Phuket -
Ein 34-jähriger Ägypter wurde verhaftet, weil er in Patong illegal als Friseur tätig war und damit gegen thailändische Arbeitsgesetze verstieß, die bestimmte Berufe ausschließlich thailändischen Staatsangehörigen vorbehalten.
Die Einwanderungsbehörde von Phuket teilte dem Phuket Express mit, dass die Festnahme am Montag (12. Januar) in der Phang Muang Sai Kor Straße erfolgte. Die Behörden trafen den Verdächtigen an, als er in einem Salon, den er Berichten zufolge seit über zwei Jahren betrieb, einem ausländischen Kunden die Haare schnitt. Laut offiziellen Angaben lebt der Mann seit etwa zehn Jahren in Phuket.
Nach thailändischem Recht gilt der Beruf des Friseurs als „reservierter Beruf“, der Ausländern untersagt ist. Der Verdächtige gestand die Tat und wurde wegen „Überschreitung der Ausländerrechte“ gemäß dem Königlichen Dekret über die Verwaltung ausländischer Arbeitskräfte angeklagt. Er wurde zur weiteren Bearbeitung auf die Polizeiwache Patong überstellt.
Der Chef der Einwanderungspolizei von Phuket betonte, dass die Operation Teil eines umfassenderen Vorgehens gegen illegal beschäftigte Ausländer sei, darunter solche, die in ausschließlich thailändischen Berufen arbeiten, transnationale kriminelle Gruppen, Callcenter-Betrüger und Strohmänner. Die Kampagne diene dem Schutz der lokalen Lebensgrundlagen und der Stärkung von Sicherheit und Vertrauen für Einwohner und Touristen gleichermaßen.





