KRABI –
Das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung (DBD) hat die Durchsetzung der Vorschriften gegen Strohmanngeschäfte verschärft, nachdem eine Inspektion in der Provinz Krabi eine Indoor-Cannabisplantage mit verschleierter ausländischer Beteiligung aufgedeckt hatte. Die Operation richtete sich gegen ein Unternehmen im Unterbezirk Sai Thai, nachdem Bedenken hinsichtlich unzulässiger Beteiligungsverhältnisse geäußert worden waren.
Die Behörden stellten fest, dass das Unternehmen Ende März 2023 mit thailändischen Staatsangehörigen als Aktionären registriert wurde. Die Unternehmensstruktur wurde später geändert, um einen israelischen Staatsangehörigen als Direktor und Mitaktionär aufzunehmen und das Stammkapital von 4 Millionen Baht auf 6 Millionen Baht zu erhöhen. Zu den angegebenen Geschäftstätigkeiten des Unternehmens gehörten die Produktion, der Verkauf, der Export und die Verarbeitung von kontrollierten pflanzlichen Produkten.

Die Finanzunterlagen wiesen Einnahmen von über 2.3 Millionen Baht und einen Nettogewinn von rund 400,000 Baht aus. Weitere Untersuchungen ergaben ein Treuhandmodell, bei dem das Unternehmen zunächst vollständig in thailändischem Besitz war, bevor die Anteilsverhältnisse auf 59:41 umstrukturiert wurden, wodurch die faktische Kontrolle an ausländische Investoren gelangte.

Die Ermittler stellten zudem ungewöhnlich hohe Geldflüsse fest, die mit einer Anwaltskanzlei in Krabi in Verbindung stehen, die mutmaßlich ausländische Staatsangehörige unterstützte. Die Transaktionen über das Bankkonto der Kanzlei beliefen sich auf über 40 Millionen Baht. Die Behörden weiten die Ermittlungen nun auf weitere Konten und verbundene Unternehmen innerhalb des Netzwerks aus.

Die DBD erklärte, sie werde weiterhin konsequent gegen Strohmann-Unternehmen vorgehen und warnte davor, dass solche Praktiken den fairen Wettbewerb untergraben und thailändischen Unternehmern schaden. Beamte fügten hinzu, dass gegen alle Beteiligten, einschließlich thailändischer Staatsangehöriger, die illegale Aktivitäten im Interesse ausländischer Interessen ermöglichen, rechtliche Schritte eingeleitet würden.

Das Vorstehende ist eine Pressemitteilung der PR-Abteilung der thailändischen Regierung.




