Phuket -
Die Seefahrtsbehörden in Phuket haben, unterstützt von der Königlich Thailändischen Marine, alle 16 Besatzungsmitglieder des unter panamaischer Flagge fahrenden Frachtschiffs SEALLOYD ARC erfolgreich gerettet, nachdem das Schiff südwestlich der Insel Kaew Noi Wasser aufgenommen hatte.
Die Schifffahrtsbehörden teilten dem Phuket Express mit, dass das Trockenfracht-/Containerschiff gegen 3:30 Uhr etwa 1.8 Seemeilen vor der Küste einen Wassereinbruch meldete. Ersten Einschätzungen zufolge drang durch ein Leck im Rumpf Meerwasser ein. Die Rettungsmaßnahmen verliefen schnell; die in der Nähe befindlichen Schiffe Kaimook Andaman 5 und Tungjai Ruay brachten die Besatzung sicher zum Chalong Pier. Offiziellen Angaben zufolge gab es keine Verletzten oder Todesopfer.

Konteradmiral, Kommandeur der Marineregion 5, wies das Schifffahrtsamt Phuket an, die Route des Schiffes, die Ladungsliste und mögliche Gefahrstoffe an Bord zu untersuchen. Die SEALLOYD ARC war am 5. Februar mit 196 Containern an Bord von Port Klang (Malaysia) nach Chittagong (Bangladesch) ausgelaufen.
Erste Überprüfungen ergaben keine Hinweise auf gefährliche Güter, die Behörden stehen jedoch mit den Vertretern des Schiffes in Kontakt, um dies weiter zu bestätigen.

Um Umweltrisiken zu minimieren, setzten Einsatzkräfte 440 Meter Ölsperren und 4,000 Liter Dispersionsmittel ein. Die Königlich Thailändische Marine positionierte zudem Schiffe, um das havarierte Schiff zu stabilisieren und in einen Tiefseehafen zu lotsen, wodurch das Risiko von Treibstoffleckagen und Küstenschäden verringert wurde.
Die Behörden erklärten, das Schiff sei noch nicht gesunken und werde weiterhin genau überwacht. Die gemeinsamen Bemühungen des Schifffahrtsministeriums, der Marine und der lokalen Behörden konzentrieren sich weiterhin auf die Sicherheit der Besatzung und den Umweltschutz.





