Phuket -
Die Polizei in Phuket hat einen kolumbianischen Staatsangehörigen festgenommen, der verdächtigt wird, einen irakischen Touristen im belebten Viertel Patong erschossen zu haben. Der mutmaßliche Auftragsmörder konnte innerhalb von nur acht Stunden nach der Tat gefasst werden.
Die Polizei von Patong teilte dem Phuket Express mit, dass sich der Vorfall am 7. Februar um 5:53 Uhr ereignete, als Beamte der Polizeistation Patong Meldungen über Schüsse in der Nähe eines Hotels an der Siriraj Road erhielten. Das Opfer, der 24-jährige Ameer Mundher Mamood aus dem Irak, wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht, erlag dort jedoch später seinen Schussverletzungen.
Am 8. Februar um 3:00 Uhr morgens gelang es einer koordinierten Polizeiaktion, an der Ermittler der Provinzpolizei Phuket, Beamte der Region 8, die Abteilung für Verbrechensbekämpfung, die Touristenpolizei und Spezialeinheiten beteiligt waren, den Verdächtigen aufzuspüren. Er wurde in einer Privatunterkunft in Sakhu, Thalang, versteckt aufgefunden und bereitete sich mutmaßlich auf die Flucht aus dem Land mit einem Flug nach Doha, Katar, vor.
Die Ermittler gaben bekannt, dass der Verdächtige um den 19. Januar nach Phuket eingereist war. Die Behörden gehen davon aus, dass er im Ausland für den Mord angeheuert wurde, da er unmittelbar nach der Tat zu fliehen versuchte. Die Polizei vermutet, dass es sich um ein gezieltes Attentat und nicht um eine willkürliche Gewalttat handelte.
Es ist derzeit unklar, warum der irakische Mann, der von der Polizei zumindest anfänglich als Tourist bezeichnet wurde, ins Visier genommen wurde und in welcher Beziehung er zum Verdächtigen stand. Die Ermittlungen dauern noch an.









