Phuket -
Das Einsatzleitungszentrum, das die Bergung des gesunkenen Frachtschiffs SEALLOYD ARC überwachte, berief eine Morgenbesprechung ein, um den Fortschritt zu bewerten und operative Prioritäten festzulegen.
Unsere bisherige Geschichte:
Nun zum Update:
Das Schiff HTMS Nongsarai der Königlich Thailändischen Marine leitete die Sonarsuche nach dem Wrack. Gegen Mittag wurde die Position des Schiffes bei 07°43.88' nördlicher Breite und 098°16.62' östlicher Länge bestätigt. Es liegt in 61 Metern Tiefe auf sandig-schlammigem Meeresgrund. Das Schiff liegt leicht geneigt, der Heckmast befindet sich nur 14 Meter unter der Wasseroberfläche und ist um 284.5° geneigt.

Marinetaucher der HTMS Matphon brachten erfolgreich Markierungsbojen am Mast des Wracks zur Identifizierung an. Die HTMS Panyi meldete geringfügiges Dieselölleck südwestlich der Wrackstelle. Die Durchführung von Unterwasser-Abdichtungsarbeiten ist für den 10. Februar geplant.
• Die Luftüberwachung bestätigte, dass der Ölfilm in Richtung Westsüdwest driftete, bevor er sich innerhalb von 4.5 bis 5 Seemeilen vor der Küste auflöste.

Die HTMS Hua Hin koordinierte die Bergungsarbeiten der treibenden Container. Zwei Gruppen wurden gesichert: eine mit 13 Containern und eine weitere mit 6 Containern. Diese warten nun auf die Bergung durch einen mit Kränen ausgestatteten Lastkahn, der sich derzeit im Aufbau befindet. Trotz rauer See und eingeschränkter Sicht wurden die Suchmaßnahmen mit Drohnen, Flugzeugen und Patrouillenbooten fortgesetzt. Der Reeder bestätigte, dass sich 218 Container im Laderaum (gesichert) und 79 weitere Container an Deck befinden, die weiterhin vom Losreißen bedroht sind.

Die Behörden werden die Maßnahmen zur Eindämmung des Ölaustritts fortsetzen und die Bergung der Container beschleunigen, um Umwelt- und Schifffahrtsgefahren zu minimieren. Das Einsatzleitungszentrum betonte die Wichtigkeit der Koordination zwischen Marineeinheiten, der Schifffahrtsbehörde und privaten Bergungsunternehmen, um eine zügige Lösung zu gewährleisten.





