Trang –
Ein Doppeldeckerbus, der von Phuket nach Betong unterwegs war, kippte gestern Abend im Bezirk Huai Yot in Trang um. Mehr als 30 Fahrgäste wurden verletzt, 10 von ihnen schwer.
Der Fahrer, der nur als der 52-jährige Sirichai identifiziert wurde, erlitt die schwersten Verletzungen, darunter den Verlust seines linken Beins und ein Schädel-Hirn-Trauma, obwohl er bei Bewusstsein und ansprechbar blieb.
Der Unfall ereignete sich auf der Hauptstraße Phetkasem im Unterbezirk Na Wong. Rettungskräfte lokaler Stiftungen und Krankenhäuser entsandten über 20 Einsatzfahrzeuge zum Unfallort. Der Bus eines privaten Transportunternehmens lag auf der Seite in einem Straßengraben; die Frontpartie war stark beschädigt. Die Einsatzkräfte mussten die Heckscheiben einschlagen, um die eingeschlossenen Fahrgäste zu befreien und sie anschließend in nahegelegene Krankenhäuser zu bringen.
Ersten Berichten zufolge befanden sich 52 Personen an Bord des Busses – 49 Fahrgäste, der Fahrer und zwei Angestellte –, als er am 14. Februar gegen 10 Uhr den Busbahnhof Phuket verließ. Die Ankunft in Betong in der Provinz Yala war für den späten Vormittag des heutigen Tages geplant.
Sirichai gab gegenüber der Polizei an, er habe einem Motorrad ausweichen wollen, das seine Fahrspur geschnitten habe. Dadurch sei der Bus außer Kontrolle geraten und fast 80 Meter weit gerutscht, bevor er umkippte. Polizisten, die in der Nähe stationiert waren und illegale Straßenrennen überwachten, widersprachen seiner Darstellung jedoch. Sie gaben an, kein Motorrad gesehen zu haben und vermuteten, der Fahrer sei am Steuer eingeschlafen.
Ein Busbegleiter erlitt einen schweren Knöchelbruch, außerdem wurde ein geparkter Lkw beschädigt, nachdem er seitlich gestreift worden war, bevor der Bus von der Straße abkam.
Fahrgäste berichteten von chaotischen Szenen im Fahrzeug, wobei einige die Übermüdung des Fahrers als Ursache vermuteten. Die Behörden sammeln nun Zeugenaussagen von Fahrer, Besatzung und Fahrgästen, um die genauen Umstände zu ermitteln.
Das Transportunternehmen hat inzwischen einen Ersatzbus geschickt, um sicherzustellen, dass die verbleibenden Fahrgäste ihre Reise nach Betong fortsetzen können.




