Phuket -
Die Einwanderungspolizei von Phuket hat einen 46-jährigen französischen Staatsangehörigen festgenommen, gegen den ein Interpol-Fahndungsschreiben wegen versuchten Mordes in Frankreich vorlag.
Die Einwanderungsbehörde von Phuket teilte dem Phuket Express mit, dass die französischen Behörden am 12. März über die Abteilung für auswärtige Angelegenheiten der thailändischen Polizei und die französische Botschaft in Bangkok um Zusammenarbeit gebeten hätten.
Der Verdächtige, der nur als Herr Faisal identifiziert wurde, soll sich nach seiner Flucht aus Frankreich in Phuket versteckt halten. Dort wird ihm vorgeworfen, bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung einen anderen Mann erschossen zu haben.
Ein Spezialteam spürte den Verdächtigen in einer Wohnung in Rawai auf. Die Beamten stürmten die Wohnung und konfrontierten ihn. Er gab seine Identität zu und bestätigte, dass gegen ihn ein französischer Haftbefehl vorlag. Aus den Einwanderungsunterlagen ging hervor, dass er zuletzt am 23. Januar 2026 mit einem visumfreien Einreisevisum, gültig bis zum 23. März, nach Thailand eingereist war.
Die Behörden widerriefen seine Aufenthaltserlaubnis gemäß dem Einwanderungsgesetz mit Verweis auf seinen Status als gesuchter Ausländer. Er wurde im Einwanderungsbüro in Phuket in Gewahrsam genommen, wo Beamte, unterstützt von einem Dolmetscher, ihn formell über die Visumannullierung informierten, bevor sie die Abschiebung einleiteten.
Der Verdächtige gab keine Stellungnahme zu seinen rechtlichen Problemen ab und lehnte es ab, mit der Presse zu sprechen.





