Phuket -
Heute um 1:00 Uhr führte Herr Rungreung Thimabutr, Chief Administrative Officer der Provinz Phuket, ein Team von Bezirksbeamten und Beamten der Polizeistation Patong an, um die Aktivitäten im Chabad House Patong zu inspizieren.
Herr Rungreung sagte gegenüber dem Phuket Express, dass tDer Besuch erfolgte im Anschluss an eine breite Diskussion in den sozialen Medien über Zusammenkünfte israelischer Staatsangehöriger zu religiösen Veranstaltungen in der Region. Einige behaupteten, dass in den Räumlichkeiten illegale Aktivitäten stattfänden oder dass thailändischen Staatsangehörigen der Zutritt zu bestimmten Orten in ihrem eigenen Land verboten sei.
Die Inspektion erfolgte aufgrund von Beiträgen auf einer lokalen Facebook-Seite aus Phuket. Darin wurde berichtet, dass sich große Gruppen von Israelis in der jüdischen Synagoge (Chabad-Haus) in Patong versammelt hatten, um das Purimfest zu feiern. Einige behaupteten außerdem – ohne dafür stichhaltige Beweise vorzulegen –, dass dort illegale Aktivitäten stattfänden, Thailänder diskriminiert würden und Ähnliches.

Die Beiträge warfen Fragen nach der Angemessenheit solcher Veranstaltungen während des andauernden Konflikts im Nahen Osten auf und lösten eine bedeutende öffentliche Debatte und regen Austausch in den sozialen Medien aus.
Während des Besuchs trafen sich die Beamten mit Vertretern der Organisatoren, die erklärten, dass das Chabad-Haus wöchentliche religiöse Veranstaltungen für die jüdische Gemeinde ausrichtet. Dazu gehören das Freitagabendgebet mit anschließendem Essen von 6:00 bis 10:30 Uhr sowie der Samstagsgottesdienst von 9:30 bis 6:00 Uhr, an dem in der Regel rund 500 Teilnehmer teilnehmen.
Die Organisatoren stellten klar, dass Purim ein jährlich Anfang März stattfindendes kulturelles und religiöses Fest ist, das jüdischen Einwohnern und Touristen als geselliges Beisammensein dient. Sie betonten, dass die Veranstaltung rein religiöser und kultureller Natur sei, keinerlei Verbindung zu kriminellen Aktivitäten habe und seit Jahren regelmäßig stattfinde. Sie erklärten außerdem, dass nichts Illegales vorkomme, die Chabad-Zentren keine „israelischen Stützpunkte“ seien, wie manche online behaupteten, und dass jeder willkommen sei, obwohl wie in jeder anderen Veranstaltung Sicherheitsvorkehrungen getroffen würden. Sie betonten, dass die Chabad-Zentren rein religiöser Natur seien und keinerlei Verbindung zu Handlungen oder Entscheidungen der israelischen Regierung hätten.

Herr Thimabutr betonte, dass solche Aktivitäten zwar stattfinden könnten, aber uneingeschränkt dem thailändischen Recht entsprechen müssten. Er wies die örtlichen Verwaltungs- und Polizeieinheiten an, künftige Ereignisse genau zu überwachen, um die öffentliche Ordnung zu gewährleisten, insbesondere angesichts der Brisanz der aktuellen geopolitischen Spannungen im Nahen Osten.
Die Behörden von Phuket bestätigten, dass sie die Entwicklungen weiterhin verfolgen und sich mit den zuständigen Stellen abstimmen werden, um Frieden, Sicherheit und das Wohlergehen sowohl der Einwohner als auch der Touristen in der Provinz zu gewährleisten.





