Phuket -
Heute Morgen ereignete sich in Phuket ein tragischer Unfall, bei dem ein Kleinbus mit russischen Touristen gegen eine Leitplanke und einen Strommast prallte. Eine Frau kam dabei ums Leben, zwölf weitere Personen, darunter der Fahrer, wurden verletzt.
Der Unfall wurde am Mittwoch (18. März) gegen 4:00 Uhr morgens der Polizei von Thachatchai, Thalang, gemeldet. Rettungskräfte eilten zum Unfallort auf der Thepkasattri Road in der Nähe von Ao Tokhun, Mai Khao.
Die Behörden fanden einen weißen Kleinbus vor, der an der Front schwer beschädigt und gegen einen Strommast verkeilt war. Eine Leitplanke aus Stahl hatte die Fahrgastzelle durchbohrt und mehrere Insassen eingeklemmt. Rettungskräfte befreiten die Opfer mit hydraulischem Rettungsgerät in einer schwierigen und langwierigen Aktion.
Unter den Passagieren befanden sich zwölf russische Touristen. Elf von ihnen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades, eine Touristin verstarb noch an der Unfallstelle. Die Verletzten wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Der 41-jährige Fahrer gab gegenüber der Polizei an, an einer chronischen Krankheit zu leiden und während der Fahrt das Bewusstsein verloren zu haben. Dadurch sei der Kleinbus von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Leitplanke geprallt. Es blieb unklar, warum eine Person mit einer chronischen Krankheit ein Personenkraftfahrzeug fuhr. Die Gruppe war in Karon auf Phuket abgeholt worden und befand sich auf dem Weg zum Tab Lamu Pier in Phang Nga, nördlich von Phuket, wo sie ein Boot zu den Similan-Inseln besteigen wollten.
Die Polizei führt eine detaillierte Untersuchung zur Unfallursache durch und wird gegebenenfalls rechtliche Schritte einleiten. Dazu gehört die Prüfung des Arbeitsverhältnisses des Fahrers und der Eigentumsverhältnisse des Minivan-Unternehmens sowie die Frage, ob der Fahrer über die erforderlichen Dokumente verfügte und die entsprechenden medizinischen und fahrerlaubnisrechtlichen Prüfungen bestanden hat.




