Phuket-
Der Gouverneur von Phuket, Nirut Phongsitsithawon, leitete heute ein hochrangiges Treffen, um die Wassersituation in der Provinz zu überwachen und Strategien für die Bewirtschaftung der Wasservorräte während der bevorstehenden Trockenzeit zu erarbeiten.
Die Sitzung, die im Büro der Provincial Waterworks Authority (PWA) im Distrikt Kathu stattfand, brachte hochrangige Beamte der Provinzverwaltung, des Wetterdienstes, der Bewässerungsbehörde, des Katastrophenschutzes sowie Vertreter des Privatsektors zusammen.
Offizielle Stellen räumten die natürlichen Grenzen der Wasserspeicherung auf Phuket ein. Da die Insel steil abfällt, fließt Regenwasser schnell ins Meer ab, sodass nur begrenzte Reserven verbleiben. Dies führt zu extremen saisonalen Schwankungen: Sturzfluten während der Regenzeit und Wasserknappheit in den Trockenmonaten. Das rasante Wachstum im Tourismus und im Baugewerbe hat den Wasserbedarf zusätzlich erhöht.

Trotz dieser Herausforderungen verfügt die Provinz derzeit über rund 12 Millionen Kubikmeter Wasser in ihren drei Stauseen – etwa 52 % ihres Fassungsvermögens. Diese Menge dürfte den Verbrauch voraussichtlich für rund 100 Tage, also bis Ende Juni, decken, selbst ohne weitere Regenfälle. Das Meteorologische Zentrum für die Westküste Südthailands prognostiziert Regenfälle ab etwa dem 20. April, spätestens jedoch ab dem 1. Mai. Dies sollte die Vorräte wieder auffüllen und die Sorgen lindern.
Die Phuket Public Water Authority (PWA) produziert täglich rund 126,720 Kubikmeter Wasser aus acht Aufbereitungsanlagen. Zur Stabilisierung des Systems werden zusätzlich täglich 100,000 Kubikmeter Wasser aus Bewässerungsquellen bezogen sowie Wasser von privaten Anbietern bezogen. Auf Gemeindeebene laufen außerdem Initiativen zur Sicherung alternativer Wasserquellen.

Das Katastrophenschutzbüro der Provinz hat über 2,647 Grundwasser- und Flachbrunnen als Notreserven für den Fall akuter Wasserknappheit kartiert. Parallel dazu schreiten langfristige Projekte voran, darunter der Ausbau des Wasserwerks Phang Nga–Phuket und Machbarkeitsstudien zur Wasserumleitung vom Ratchaprapa-Staudamm in Surat Thani.
Gouverneur Nirut wies alle Behörden an, eine umfassende Wasserdatenbank aufzubauen, um Echtzeitüberwachung und koordiniertes Management zu ermöglichen. Die Kommunen wurden beauftragt, Produktionskapazitäten und Ressourcen des Privatsektors zu erfassen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken. Auch die Zusammenarbeit mit Unternehmen wird angestrebt, um nachhaltige Lösungen zu gewährleisten.





