Phuket -
Die Touristenpolizei in Phuket hat einen neuen, hochmodernen Ansatz zur Strafverfolgung demonstriert und erfolgreich einen französischen Staatsbürger festgenommen, der sein Visum um 42 Tage überzogen hatte. Die Operation markiert den ersten offiziellen Einsatz mobiler, KI-gestützter Gesichtserkennungskameras in der Provinz.
Die Touristenpolizei von Phuket teilte dem Phuket Express mit, dass sie in Patongs belebter Bangla Road eine Razzia durchgeführt habe. Die mobile Überwachungseinheit, ausgestattet mit KI-gestützter Gesichtserkennungstechnologie, scannte Menschenmengen und glichen die Daten mit den Einwanderungsregistern ab.
Das System meldete einen 27-jährigen Franzosen mit einem Touristenvisum Typ P.60, dessen Gültigkeit bereits seit über sechs Wochen abgelaufen war. Beamte unter der Leitung von Polizeioberstleutnant Narapon Wattanakornthawee und Polizeihauptmann Sarawut Kokklang nahmen den Verdächtigen umgehend fest. Er wurde wegen „unerlaubten Aufenthalts im Königreich als Ausländer“ angeklagt und zur weiteren Bearbeitung und Abschiebung an die Polizeistation Patong überstellt.

Polizeioberstleutnant Narapon erklärte, der Einsatz mobiler KI-Kameras ermögliche es der Polizei, Verdächtige in belebten Touristengebieten schnell und präzise zu identifizieren. „Diese Technologie verbessert unsere Fähigkeit, die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten und der Öffentlichkeit zu versichern, dass Phuket weiterhin ein sicheres Reiseziel ist“, sagte er.
Die Festnahme verdeutlicht Thailands Bestrebungen, moderne Überwachungstechnologien in die Polizeiarbeit zu integrieren, insbesondere in touristisch stark frequentierten Gebieten, wo illegale Aufenthalte und kriminelle Aktivitäten das Vertrauen der Öffentlichkeit untergraben können. Der Phuket Express merkt an, dass Pattaya diese Technologie bereits seit Monaten erfolgreich einsetzt, vor allem auf der Beach Road und der Walking Street, um Kriminelle und illegale Aufenthalte zu identifizieren.





