Phuket-
Die thailändische Einwanderungspolizei in Phuket hat nach einem Ersuchen der chinesischen Botschaft in Bangkok einen chinesischen Staatsbürger festgenommen, der in seinem Heimatland wegen groß angelegten Vertragsbetrugs gesucht wird.
Das thailändische Einwanderungsbüro teilte dem Phuket Express mit, dass es die Operation nach Abstimmung mit der chinesischen Botschaft über die Abteilung für Auswärtige Angelegenheiten der thailändischen Polizei genehmigt habe. Geheimdienstinformationen deuteten darauf hin, dass der Verdächtige nach Phuket geflohen war.
Ermittler der Einwanderungsbehörde Phuket spürten den Verdächtigen in einer Eigentumswohnung in Patong, Bezirk Kathu, auf. Die Beamten stürmten die Wohnung und nahmen den 32-jährigen Herrn Wang fest, der bei der Vernehmung seine Identität zugab.
Laut chinesischen Behörden wird Wang vom Ministerium für Öffentliche Sicherheit in Shenyang, Provinz Liaoning, wegen Vertragsbetrugs gesucht. Er soll über 30 Opfer betrogen haben, indem er sich als Lieferant von Billardzubehör ausgab und gefälschte Versandvideos sowie gefälschte Dokumente verwendete, um Verträge und Zahlungen zu erlangen. Nachdem er insgesamt über eine Million Yuan erhalten hatte, lieferte er die Ware nicht und floh ins Ausland.
Die thailändische Einwanderungsbehörde bestätigte, dass Wang mit einem noch gültigen Touristenvisum legal in das Königreich eingereist war. Aufgrund des in China bestehenden Haftbefehls genehmigte die Einwanderungsabteilung 6 jedoch den Entzug seines Aufenthaltsrechts in Thailand.
Wang wurde daraufhin im Einwanderungsamt Phuket in Gewahrsam genommen, wo ihm die Aufhebung seiner Aufenthaltsgenehmigung formell mitgeteilt wurde. Er befindet sich bis zum Abschluss des Ausweisungsverfahrens gemäß thailändischem Recht und internationalen Kooperationsprotokollen in Haft.





