Phuket -
Die Behörden in Phuket haben eine umfassende Kampagne zur Stärkung der Straßen- und Wassersicherheitsmaßnahmen gestartet, um Unfälle unter Anwohnern, Gastarbeitern und Touristen im Vorfeld des Songkran-Festes einzudämmen.
Bei einer Sitzung unter dem Vorsitz von Vizegouverneur Teerapong Chuaychoo überprüfte das Verkehrssicherheitszentrum der Provinz (ศปถ.) die Unfalldaten von Januar bis März 2026, die 54 Todesopfer auswiesen. Die am stärksten gefährdete Gruppe waren junge Menschen im Alter von 15 bis 34 Jahren, wobei sich die Unfallschwerpunkte auf die Unterbezirke Srisunthorn, Chalong und Wichit konzentrierten.
Die Datenanalyse ergab, dass riskantes Verhalten die Hauptursache für Unfälle war. Ausländische Touristen waren häufig in nächtliche Unfälle verwickelt, oft aufgrund unbekannter Strecken und gemieteter Motorräder, insbesondere hubraumstarker Maschinen. Einheimische wiederum waren abends häufiger in Unfälle verwickelt, die durch rücksichtslose Manöver wie plötzliche Wendemanöver oder das Überholen anderer Fahrzeuge verursacht wurden. Phukets hügeliges Gelände und die kurvenreichen Straßen erhöhten das Risiko zusätzlich.
Die Behörden betonten die Notwendigkeit einer proaktiven Kommunikation mit den Wanderarbeitern, forderten die strikte Helmpflicht und rieten dringend vom Fahren unter Alkoholeinfluss ab. Die zuständigen Stellen wurden angewiesen, direkt in den Arbeiterlagern Aufklärungsarbeit zu leisten. Die Sicherheitszentren auf Bezirksebene werden zudem fünf Jahre lang Unfalldaten sammeln, um Muster zu erkennen und gezielte Maßnahmen zu entwickeln.
Die Polizei hat alle Polizeistationen angewiesen, mindestens zwei Risikopunkte für verstärkte Kontrollen auszuweisen. Mietwagenanbieter und ihre Kunden, insbesondere Touristen, werden genauer überwacht. Technologie spielt dabei eine zentrale Rolle: Das System „Phuket Eye“ wird eingesetzt, um Verkehrsverstöße in Echtzeit zu erfassen und zu analysieren.




