PHUKET –
Die Behörden in Phuket haben die Bergung der Leiche eines jungen Reiseleiters bestätigt, der nach einer verheerenden Schnellbootexplosion und einem Brand heute Morgen im Tiefseehafen Ao Makham vermisst wurde.
Unsere bisherige Geschichte:
Nun zum Update:
Rettungsteams der Kusoldharm-Stiftung starteten eine intensive Suchaktion. Am Nachmittag entdeckten Taucher die Leiche des vermissten Reiseführers, der später als der 23-jährige Kompetch Wandee aus dem Unterbezirk Rassada in Phuket identifiziert wurde. Er war in der Kabine des gesunkenen Schiffes eingeschlossen.
Generalmajor Sinlert Sukhum, Kommandant der Provinzpolizei Phuket, erklärte, dass Aufnahmen von Überwachungskameras die Explosion und das darauffolgende Chaos dokumentierten, als die Besatzungsmitglieder von dem brennenden Boot flohen. Umstehende versuchten, die Flammen mit chemischen Feuerlöschern zu löschen, doch das Feuer erwies sich als unkontrollierbar. Die Einsatzkräfte mussten das Schiff vom Pier wegschleppen, bevor es schließlich sank.
Erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Explosion vom Motorsystem des Bootes ausging. Die Behörden arbeiten nun daran, das Wrack für eine forensische Untersuchung zu bergen, um die genaue Ursache zu ermitteln.
Obwohl sich zum Zeitpunkt des Unglücks keine Touristen an Bord befanden, hat die Tragödie Bedenken hinsichtlich der Sicherheitsstandards im maritimen Tourismussektor von Phuket geweckt. Die Behörden haben eine gründliche Untersuchung zugesagt, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.




