Phuket—
Die thailändische Einwanderungspolizei hat einen schwedischen Staatsbürger, der als Anführer eines berüchtigten nordischen Verbrechersyndikats identifiziert wurde, erfolgreich festgenommen und damit seinen Versuch, sich durch Verstecken in Phuket der Justiz zu entziehen, beendet.
Die Einwanderungsbehörde von Phuket teilte dem Phuket Express mit, dass der Verdächtige, der als äußerst gefährlich beschrieben wird, per Interpol-Fahndungsersuchen (Red Notice) wegen schwerer Vergehen wie Drogenhandel, Verstößen gegen das Waffenrecht und Mord gesucht werde. Sein bedeutendster Fall geht auf eine Schießerei im Jahr 2020 in Östa, Schweden, zurück, die zur Ausstellung eines internationalen Haftbefehls führte.
Die Behörden der Einwanderungsabteilung 6 arbeiteten eng mit der Polizei von Phuket und den nordischen Strafverfolgungsbehörden zusammen, nachdem sie Informationen erhalten hatten, dass sich der Flüchtige in einer Luxuswohnung auf der Insel aufhielt.
Am 9. April gegen Mittag stürmten Beamte das Anwesen und nahmen den Verdächtigen in seiner Wohnung fest. Die Ermittlungen ergaben, dass er Anfang des Jahres mit einem Touristenvisum nach Thailand eingereist war und die zulässige Aufenthaltsdauer um sechs Tage überschritten hatte.
Nun wird ihm nach thailändischem Recht vorgeworfen, sein Visum überzogen zu haben, während gleichzeitig Vorbereitungen für seine Auslieferung nach Schweden laufen, wo ihm der Prozess wegen der schweren Verbrechen im Zusammenhang mit den Operationen seiner Bande gemacht werden soll.





