Phuket -
Phuket hat eine Nothilfezone ausgerufen, während Einsatzkräfte gegen einen hartnäckigen Brand auf der städtischen Mülldeponie in der Nähe von Saphan Hin kämpfen, der bereits seit zwei Tagen wütet.
Unsere bisherige Geschichte:
Nun zum Update:
Gouverneur Nirut Phongsitthithavorn besuchte zusammen mit hochrangigen Provinzbeamten und dem Bürgermeister von Phuket-Stadt um 20:00 Uhr den Unglücksort, um die Löscharbeiten zu koordinieren. Die Ausrufung des Katastrophenzustands ermöglicht die schnelle Mobilisierung von Ressourcen und die Bereitstellung von Soforthilfe für die von Rauch und Gesundheitsgefahren betroffenen Anwohner.

Den örtlichen Behörden gelang es zunächst, Teile des Feuers einzudämmen, doch dicke Schichten brennbaren Abfalls entzünden sich immer wieder. Daraufhin koordinierte die Provinz eine Hilfsaktion unter dem Motto „Freunde helfen Freunden“ und mobilisierte Feuerwehrfahrzeuge und Einsatzkräfte aus mehreren Gemeinden.
Um Verzögerungen durch den Wassertransport zu vermeiden, haben die Behörden Fernpumpsysteme angefordert, die kontinuierlich große Wassermengen aus nahegelegenen Quellen liefern können. Die Verlegung der Rohrleitungen soll über Nacht erfolgen, wobei stündliche Lagebeurteilungen geplant sind. Ziel ist es, den Brand vor Tagesanbruch vollständig zu löschen.
Die Behörden überwachen die Luftqualität und die Rauchentwicklung genau. Für die im Lee liegenden Gemeinden wurden Evakuierungspläne erstellt; die Mehrzweckhalle des Provinzparlaments dient als Notunterkunft. Um den restlichen Rauch zu bekämpfen, ist für zwei bis fünf Tage eine kontinuierliche Wasserbesprühung geplant.
Gouverneur Nirut erklärte, dass alle Einsatzkräfte, von den städtischen Feuerwehren bis zur Königlich Thailändischen Marine, rund um die Uhr daran arbeiten, den Brand einzudämmen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern und die Risiken für die öffentliche Gesundheit zu minimieren.
Die nahe der Küste gelegene Mülldeponie stellt aufgrund ihrer Größe und der als Brennstoff wirkenden Abfallmenge eine große Herausforderung dar. Anwohner berichten von starkem Geruch und Rauch, die ihren Alltag beeinträchtigen. Die Behörden haben zugesichert, den Betrieb rund um die Uhr aufrechtzuerhalten, bis die Situation vollständig unter Kontrolle ist.






