Phuket-
Nachdem Bilder von dunklem, verschmutztem Wasser in den sozialen Medien weite Verbreitung gefunden und bei Anwohnern und Touristen Besorgnis ausgelöst hatten, leiteten Provinzbeamte in Phuket eine dringende nächtliche Inspektion am Tri Trang Beach in Patong ein.
Am Donnerstagabend (23. April) inspizierten Beamte des Amtes für Umwelt- und Verschmutzungskontrolle den Strandabschnitt, der lokal als Le Hua Non bekannt ist.

- Aktuelle Wasserqualität: Die Behörden berichteten, dass das Meerwasser und die Abflüsse klar und normal aussähen und keine sichtbaren Spuren von Verunreinigungen aufwiesen.
- Lokale Berichte: Strandverkäufer erklärten, dass die viralen Bilder wahrscheinlich aus der Mitte März stammten, also mehr als einen Monat zurücklägen, und nicht die aktuellen Gegebenheiten widerspiegelten.
- Nächste Schritte: Die Behörden werten die Aufnahmen von Überwachungskameras umliegender Hotels aus, um die Quelle des vorangegangenen Austritts zu ermitteln. Sollten sich Verstöße bestätigen, werden rechtliche Schritte eingeleitet.
Nach dem thailändischen Gesetz zur Förderung und Erhaltung der Umweltqualität (1992) drohen Hotels und Unternehmen, die die Anforderungen an die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP/UVP) nicht erfüllen, die Abwasserüberwachung vernachlässigen oder illegal Abwasser einleiten, Geldstrafen von bis zu 1 Million Baht sowie tägliche Strafen von 100,000 Baht bis zur Erfüllung der Vorschriften.

Die lokalen Behörden sind zudem befugt, die Einleitung von Abwasser unverzüglich einzustellen. Anhaltende Verstöße können zur vorübergehenden Schließung oder sogar zum Entzug der Betriebserlaubnis des Hotels führen.
Die Verwaltung von Phuket rief Einwohner und Gewerbetreibende dazu auf, mutmaßliche Umweltverstöße direkt der Stadtverwaltung Patong oder dem Bezirksamt Kathu zu melden. Beamte erklärten, dass eine zügige Meldung dazu beitrage, die natürlichen Ressourcen der Insel zu schützen und ihren Ruf als erstklassiges Reiseziel zu erhalten.





