Krabi, Thailand – Der stellvertretende Verkehrsminister Phattrapong Phattraprasit hat eine umfassende Überprüfung und Folgemaßnahmen angeordnet, nachdem eine Bombendrohung in falscher Form einen Flug der Thai AirAsia am internationalen Flughafen Krabi am Sonntag, den 26. April 2026, schwer beeinträchtigt hatte.
Der stellvertretende Minister, der die direkte Aufsicht über die Flughafenbehörde hat, stimmte sich persönlich mit Generaldirektor Danai Ruangsorn und dem Direktor des Flughafens Krabi ab, um sicherzustellen, dass der Vorfall in voller Übereinstimmung mit den internationalen Flugsicherheitsprotokollen behandelt wurde.

Die Störung begann gegen 4:47 Uhr, als ein Airbus A320 auf dem Weg zum Flughafen Suvarnabhumi zum Start bereitstand. Ein Passagier behauptete angeblich, einen Sprengsatz in seinem Handgepäck zu haben, woraufhin der Kapitän den Pushback abbrach und die Maschine zum Gate zurückschickte. Obwohl der Mann später zugab, die Bemerkung sei als Scherz gemeint gewesen, verlangten die Standard-Sicherheitsvorkehrungen die sofortige Ausreise aller Passagiere sowie eine vollständige Inspektion des Flugzeugs und des Gepäcks.
Die Behörden verlegten das Flugzeug zum isolierten Abstellgleis 14, einem für Notfälle vorgesehenen Bereich abseits des Hauptterminals, um spezialisierten Sicherheitsteams eine gründliche Durchsuchung zu ermöglichen. Die Flughafenbehörde bestätigte, dass der Vorfall den regulären Flughafenbetrieb nicht beeinträchtigte und alle Flüge planmäßig starteten und landeten.
Nach einer umfassenden Durchsuchung erklärte das Sicherheitspersonal das Flugzeug um 8:00 Uhr für frei von Sprengstoffen und verdächtigen Gegenständen. Der Flug startete schließlich um 9:00 Uhr, was zu einer Verspätung von über vier Stunden führte. Der verantwortliche Passagier wurde festgenommen und wird strafrechtlich verfolgt.
In einer entschiedenen Stellungnahme erklärte der stellvertretende Minister Phattrapong, dass die Flugsicherheit oberste Priorität habe, und warnte davor, dass jegliche Falschaussagen, die geeignet seien, Panik auszulösen oder den Flugbetrieb zu stören, unabhängig davon, ob sie als Scherz gemeint seien oder nicht, mit aller Härte des thailändischen Rechts verfolgt würden.
Der Vorfall verdeutlicht die Null-Toleranz-Politik gegenüber Bedrohungen der Flugsicherheit in Thailand, wo selbst Falschmeldungen kostspielige und zeitaufwändige Notfallmaßnahmen auslösen, die dem Schutz von Passagieren und Besatzung dienen.





