Phang Nga, Thailand
In einer tragischen Verkettung von Ereignissen kamen am Sonntag, dem 26. April 2026, vier einheimische Männer ums Leben, als sie nacheinander in einem tiefen Brunnen auf einer Palmenplantage im Bezirk Khura in der Provinz Phang Nga zusammenbrachen.
Die Opfer, allesamt Einwohner von Moo 11 im Unterbezirk Khura, versuchten, einen neuen Brunnen von etwa 6 Metern Tiefe zu graben, als sie von angesammelten giftigen Gasen überwältigt wurden, was zu einem plötzlichen Ersticken führte.

Laut Augenzeugenberichten ereignete sich der Vorfall wie folgt:
– **Herr Suthon**, 41, stieg als Erster in den Brunnen hinab, um zu graben, und verlor bald darauf das Bewusstsein.
– **Herr Suthat**, 35, stieg hinab, um seinem Freund zu helfen, brach aber kurz darauf zusammen.
– **Herr Theeradon**, 30, wurde zur Hilfe gerufen und verlor beim Betreten des Brunnens ebenfalls das Bewusstsein.
– **Herr Wahab**, 59, sah seine Begleiter in Not, ging hinunter, um sie zu retten, und wurde dabei selbst zum letzten Opfer.

Die vier Männer wurden übereinandergestapelt am Grund des engen Schachts gefunden, nachdem sie offenbar vergeblich versucht hatten, herauszuklettern.
Die Rettungskräfte hatten erhebliche Schwierigkeiten bei der Bergung der Leichen und mussten Atemgeräte und Spezialausrüstung verwenden, um sicher in den Brunnen einzudringen und die Opfer an die Oberfläche zu bringen.
Vorläufige Untersuchungen deuten auf Sauerstoffmangel hin, verursacht durch giftige Gase wie Methan oder Kohlendioxid, die sich in dem geschlossenen Raum durch verrottendes organisches Material angesammelt hatten. Diese unsichtbaren, oft geruchlosen Gase stellen eine bekannte Gefahr in neu gegrabenen oder tiefen Brunnen dar, insbesondere in landwirtschaftlichen Gebieten.

Fremdverschulden wird ausgeschlossen. Die Autopsien zur Bestätigung der genauen Todesursache stehen noch aus.
Diese Art von Tragödie ist im ländlichen Thailand leider keine Seltenheit, da Dorfbewohner häufig ohne angemessene Schutzausrüstung in unbelüftete Brunnen oder Gruben steigen. Experten warnen davor, dass Rettungsversuche ohne Schutzausrüstung oft dazu führen, dass Helfer selbst zu Opfern werden, wie dieser verheerende Fall zeigt.
Die örtlichen Behörden erinnern die Bewohner daran, bei Arbeiten in beengten Räumen äußerste Vorsicht walten zu lassen und nach Möglichkeit Gaswarngeräte und Atemschutzgeräte zu verwenden.





