Phuket -
Die Behörden haben Gerüchte dementiert, wonach israelische Touristen einen öffentlichen Strand in Phuket besetzt und versucht hätten, thailändische Besucher zu vertreiben. Das Provinzbüro für Öffentlichkeitsarbeit bestätigte nach Rücksprache mit der örtlichen Polizei und anderen zuständigen Behörden, dass die Behauptungen falsch seien.
Die Behörden stellten klar, dass der betreffende Strand weiterhin ein öffentliches Gebiet ist, das gemäß thailändischem Recht sowohl Anwohnern als auch Touristen zugänglich ist. Entgegen anderslautenden Behauptungen in Online-Berichten haben weder Einzelpersonen noch Gruppen versucht, das Gebiet für sich zu beanspruchen oder es zu Privatbesitz zu erklären.
Das Missverständnis entstand, als eine Gruppe ausländischer Touristen Flugzeugstarts und -landungen in Strandnähe filmte. Um ungehindert filmen zu können, baten sie Umstehende, die Kamera in den entscheidenden Sekunden nicht zu verdecken. Die Behörden erklärten, diese Bitte habe sich ausschließlich auf die Filmaufnahmen bezogen und sei keine Geltendmachung territorialer Rechte gewesen. Die Touristen hätten nie behauptet, der Strand gehöre ihnen.
Der Vorfall verdeutlicht, wie schnell sich Fehlinterpretationen online verbreiten können, insbesondere wenn es um sensible Themen wie öffentlichen Raum und Tourismus geht. Die Behörden appellierten an die Öffentlichkeit, Informationen vor dem Weiterverbreiten anhand glaubwürdiger Quellen zu überprüfen und betonten, dass die Strände von Phuket weiterhin für alle geöffnet und willkommen seien.




