Bangkok
Ein Gremium des thailändischen Justizministeriums hat die Bewährung für den ehemaligen Premierminister Thaksin Shinawatra offiziell genehmigt und damit den Weg für seine Freilassung aus dem Gefängnis am 11. Mai geebnet, ohne dass er eine elektronische Fußfessel tragen muss.
Die Entscheidung, die am Mittwoch, dem 29. April, getroffen wurde, erfolgte gemäß den üblichen Bewährungsverfahren, nachdem Thaksin die Voraussetzungen für eine Bewährung erfüllt hatte, indem er mehr als zwei Drittel seiner einjährigen Haftstrafe verbüßt hatte. Er war im Zentralgefängnis Klong Prem inhaftiert und wird voraussichtlich am Morgen des 11. Mai freigelassen. Anschließend beginnt eine viermonatige Bewährungszeit, die am 9. September endet.

Die Behörden bestätigten, dass Thaksin, der über 70 Jahre alt ist, gemäß den Bestimmungen für ältere Häftlinge und solche mit gesundheitlichen Einschränkungen von der Pflicht zum Tragen eines elektronischen Fußfesselgeräts befreit ist. Sein Anwalt, Winyat Chatmontree, hatte zuvor angedeutet, dass eine solche Befreiung wahrscheinlich sei, aber noch auf die endgültige Bestätigung gewartet.
Thaksin wurde wegen seiner Rückkehr nach Thailand und seines vorherigen Aufenthalts in einer exklusiven VIP-Krankenhaussuite im Jahr 2023 zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Berichten zufolge hat er zum Zeitpunkt der Urteilsverkündung etwa sieben Monate und 20 Tage abgesessen und wird die Zwei-Drittel-Grenze am 10. Mai erreichen.
Die Strafvollzugsbehörde hatte seinen Fall zuvor in einer Vorprüfung vorangetrieben, die endgültige Entscheidung traf schließlich ein Gremium des Justizministeriums. Der Justizminister und andere Beamte erklärten, dass das Verfahren strikt den geltenden Rechtskriterien entsprach, die für alle Gefangenen gelten, und keine Sonderbehandlung oder ein Privileg darstellte.

Thaksin Shinawatra, eine polarisierende Figur der thailändischen Politik und Gründer der Pheu-Thai-Partei, war von 2001 bis 2006 Premierminister, bevor er durch einen Militärputsch gestürzt wurde. Seine Rückkehr und die damit verbundenen Rechtsstreitigkeiten sind bis heute Gegenstand intensiven öffentlichen und politischen Interesses.
Weitere Einzelheiten zu seinen Auflagen nach der Entlassung und den Bewährungsauflagen werden voraussichtlich in den kommenden Tagen von den thailändischen Behörden bekannt gegeben.
Die Originalversion dieses Artikels finden Sie unter Die Pattaya-Nachrichten.




