Phuket -
Die Touristenpolizei von Phuket hat in Zusammenarbeit mit dem Tourismusministerium einen russischen Staatsbürger festgenommen, der ohne Genehmigung illegal Touren angeboten hatte. Die Festnahme erfolgte vor der Küste der Chalong-Bucht, wo der Verdächtige eine Angeltour für ausländische Touristen leitete.

Polizeioberstleutnant Ekachai Siri, Leiter der Touristenpolizei Phuket, teilte dem Phuket Express mit, dass die Ermittlungen am Mittwoch (6. Mai) nach einem Hinweis an die Notrufnummer 1155 begannen. Dieser hatte ergeben, dass ausländische Staatsangehörige über die Telegram-App Reisepakete anboten. Verdeckte Ermittler infiltrierten die Gruppe mehrere Wochen lang, sammelten Beweise und arrangierten anschließend einen fingierten Kauf einer Angeltour zum Preis von 3,000 Baht pro Person.

Am 6. Mai wurde der russische Verdächtige auf frischer Tat ertappt, als er sechs ausländische Touristen als Reiseführer begleitete. Patrouillenboote der Touristenpolizei fingen die Gruppe ab und nahmen ihn fest.

Der Verdächtige sieht sich nun drei schweren Anklagen gegenüber:
- Das Betreiben eines Reiseunternehmens ohne Lizenz wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder einer Geldstrafe von 500,000 Baht geahndet.
- Wer ohne Genehmigung als Reiseleiter tätig ist, kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe von 100,000 Baht belegt werden.
- Wer als Ausländer illegal arbeitet, muss nach thailändischem Arbeitsrecht mit Geldstrafen zwischen 5,000 und 50,000 Baht rechnen.

Die Behörden bestätigten, dass sie nach Abschluss des Strafverfahrens das Visum des Verdächtigen widerrufen und ihn aus Thailand ausweisen werden. Der Fall unterstreicht Thailands Engagement für den Schutz der lokalen Bevölkerung und die Durchsetzung der Tourismusbestimmungen.





