Phuket -
Das Ministerium für Meeres- und Küstenressourcen (DMCR) hat eine koordinierte Untersuchung eingeleitet, nachdem Berichte über eine Gruppe chinesischer Touristen bekannt wurden, die beim Tauchen nahe Kata Beach illegal einen Papageifisch erschossen haben. Der Vorfall, der in den sozialen Medien weite Verbreitung fand, hat in der Öffentlichkeit Besorgnis um den Meeresschutz ausgelöst und die Behörden veranlasst, strengere Maßnahmen zu ergreifen.
Unsere bisherige Geschichte:
Nun zum Update:
Am 10. Mai, gegen 6:30 Uhr, inspizierten Beamte des 10. Regionalbüros der DMCR, unterstützt von der Wasserschutzpolizei Phuket, der Touristenpolizei, der Abteilung für Naturschutz und Umweltkriminalität sowie Mitarbeitern der Gemeinde Karon, die südliche Landzunge des Kata Beach in der Nähe der Phuket Ska Bar. Erste Erkenntnisse ergaben, dass Touristen entlang des Felsenriffs mit Speeren gefischt und die unter 50 Zentimeter langen Papageifische am Strand ausgestellt hatten. Die Behörden verurteilten das Verhalten als ökologisch schädlich und kulturell unangemessen.

Gemäß der Verordnung des Ministeriums für natürliche Ressourcen und Umwelt aus dem Jahr 2024 zum Schutz der Küstenzonen Phukets ist das Fangen und der Besitz von Papageifischen strengstens verboten. Zuwiderhandlungen werden gemäß Paragraf 100 des Nationalen Gesetzes zur Förderung und Erhaltung der Umweltqualität (1992) mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr, einer Geldstrafe von bis zu 100,000 Baht oder beidem geahndet.

Als Reaktion darauf ergreifen die Gemeinde Karon und ihre Partnerorganisationen umgehend Maßnahmen. Dazu gehören die Aufstellung von Warnschildern entlang der Strandpromenade, verstärkte Patrouillen durch Gemeindebeamte und Polizei sowie die Sensibilisierung der Besucher. Die Behörden erklärten, dass Papageifische eine entscheidende Rolle für den Erhalt der Korallenriff-Ökosysteme spielen und ihr Schutz für die marine Artenvielfalt Phukets unerlässlich ist.

Die Behörden fordern die Öffentlichkeit und Touristen außerdem dringend auf, Sichtungen von gefangenen oder im Besitz befindlichen Papageifischen der Waldschutz-Hotline zu melden. 1362, ist rund um die Uhr erreichbar, um ein schnelles Eingreifen der Justiz zu gewährleisten.





