Koh Phangan/Surat Thani -
Eine im Internet kursierende Behauptung, ein Ausländer habe die Aussetzung einer buddhistischen Ordinationszeremonie angeordnet, wurde von den thailändischen Behörden entschieden widerlegt.
Das Internal Security Operations Command (ISOC) unter der Leitung von Sprecher Generalmajor Thammanoon Maisonthi und in Begleitung von Oberst Thitipong Inwasa, stellvertretender Direktor des ISOC in Surat Thani, führte eine Untersuchung des Vorfalls vor Ort durch.
Der beteiligte Ausländer wurde als ukrainischer Staatsbürger identifiziert, der seit langem friedlich und gesetzestreu in Israel lebt und kein israelischer Tourist war, wie in einigen Beiträgen in den sozialen Medien behauptet wurde. Das Missverständnis beruhte auf Sprachbarrieren in der englischen Kommunikation zwischen den Parteien. Der ukrainische Einwohner hatte lediglich höflich darum gebeten, die Musiklautstärke zu reduzieren, da sein kleines Kind in der Nähe schlief. Er verlangte weder, die Zeremonie zu beenden, noch verunglimpfte er den Buddhismus, griff Buddhisten verbal an, behauptete nicht, wichtiger zu sein als andere, noch verhielt er sich unangemessen.
Lokale Organisatoren und Zeugen bestätigten, dass es zuvor keine Konflikte mit dem Mann gegeben hatte und beschrieben ihn als respektvollen Nachbarn, der friedlich in der Gemeinde lebe. Nachdem die Behörden erklärt hatten, dass Ordinationszeremonien in Thailand traditionell nur eine Nacht dauern, zeigte der ausländische Bewohner Verständnis und äußerte keine weiteren Bedenken.
Die Behörden stellten außerdem fest, dass KI-bearbeitete Bilder und irreführende Beiträge online kursierten, was zu Missverständnissen in der Öffentlichkeit und unnötigen Spannungen führte.
ISOC appelliert an die Öffentlichkeit, beim Konsum von Online-Inhalten kritisches Urteilsvermögen walten zu lassen. Informationen sollten vor dem Weiterverbreiten anhand glaubwürdiger Quellen überprüft werden. Die Verbreitung falscher oder verzerrter Nachrichten, die den gesellschaftlichen Frieden gefährden könnten, sollte vermieden werden.
Es handelte sich nicht um einen Fall, in dem ein Ausländer eine thailändische Ordinationszeremonie „stoppte“. Es war ein einfaches Missverständnis, das später online übertrieben und verzerrt dargestellt wurde. Offizielle Stellen betonten die Wichtigkeit gegenseitigen Respekts und friedlichen Zusammenlebens zwischen Einheimischen und ausländischen Bewohnern auf Koh Phangan.




