Phuket -
Die Polizei hat in Bangkok einen ehemaligen Polizisten festgenommen, der angeblich eine berüchtigte kriminelle Vergangenheit hat und wegen versuchten Mordes in Phuket gesucht wird.
Die Festnahme
Auf Anordnung von Generalmajor Patthanasak Bubpasuwan, Kommandeur der Abteilung zur Verbrechensbekämpfung, nahm ein Team unter der Leitung von Oberst Jetnipat Siriwat und Leutnant Ekkrat Chanmanee den 54-jährigen Herrn Satit (Nachname nicht genannt) auf dem Parkplatz eines Wohnhauses in Lat Phrao, Bangkok, fest. Die Festnahme erfolgte aufgrund eines Haftbefehls des Provinzgerichts Phuket vom 9. April 2026. vorsätzlicher versuchter Mord.
Der Fall geht auf einen brutalen Überfall am 16. November 2025 zurück, bei dem eine 45-jährige Frau auf dem Parkplatz ihres Hauses in Phuket-Stadt von einer Gruppe Männer überfallen und schwer misshandelt wurde. Sie erlitt schwere Gesichtsverletzungen und musste lange im Krankenhaus behandelt werden. Die Ermittler identifizierten später Satit unter den Verdächtigen und spürten ihn in Bangkok auf, wo er sich versteckt gehalten hatte.
Eine unruhige Vergangenheit
Satit war einst Polizeisergeant, wurde aber nach wiederholter Beteiligung an schweren Straftaten aus dem Polizeidienst entlassen. Zu seinen Vorstrafen zählen:
- Entführungsfall von 2007Er und seine Komplizen entführten einen wohlhabenden amerikanischen Öl- und Gasunternehmer und forderten 28 Millionen Baht Lösegeld. Das Opfer war gefesselt, mit Handschellen gefesselt und mit einer Kapuze über dem Kopf, bevor die Polizei ihn aus einem Reihenhaus befreite. Satit wurde zu 13 Jahren Haft verurteilt.
- Erpressungsfall 2016Er gab sich als Drogenfahnder aus, um das Haus eines Geschäftsmannes in Pathum Thani zu durchsuchen und Wertgegenstände im Wert von über einer Million Baht zu beschlagnahmen. Das Opfer wurde entführt und gezwungen, weitere eine Million Baht zu überweisen. Satit wurde mit Goldgegenständen in seinem Besitz festgenommen und zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt.
Nach Verbüßung seiner Haftstrafe zog Satit nach Phuket, wo er im Inkassobereich und als Türsteher in einem Nachtclub arbeitete. Er gab zu, dass vor dem letzten Angriff ein Freund das Opfer beschuldigt hatte, eine Affäre mit seiner Freundin zu haben. Satit soll dem Freund daraufhin gesagt haben, er solle sich darum kümmern, was zu dem Angriff geführt habe. Er bestritt, persönlich beteiligt gewesen zu sein, flüchtete jedoch nach der Anklageerhebung und wurde schließlich in Bangkok gefasst.
Die Behörden haben Satit zur Strafverfolgung an die Provinzpolizei von Phuket überstellt. Sein Fall verdeutlicht die Gefahren, die von ehemaligen Polizeibeamten ausgehen, die ihre Ausbildung und ihre Kontakte für kriminelle Zwecke missbrauchen, und gibt Anlass zur Sorge um Wiederholungstäter und die öffentliche Sicherheit.




